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Solidarität in Krisenzeiten

31 August 2020

Seit der teilweisen Rückkehr in die Räumlichkeiten von BNP Paribas nahmen unsere Mitarbeiter, physisch wie digital, an zahlreichen Solidaritätsaktionen teil, um schwächeren Bevölkerungsgruppen in der Region sowie Vereinen zu helfen, die ihre Aktivitäten in Zeiten von Corona nicht wie gewohnt fortsetzen können. Dank unserer Partnerschaft mit der digitalen Plattform Alaya fehlte es während des Sommers nicht an solchen Aktionen, sei es am Bildschirm, vor Ort oder in Form von Spenden.

4

actions solidaires

86 kg

de denrées collectées

43

donneurs de sang

Engagement mit der Stiftung Partage

Die derzeitige Situation hat zu einer wachsenden Verunsicherung und einer beispiellosen Notsituation im Kanton Genf geführt. Um sicherzustellen, dass Familien lebenswichtige Güter erhalten, mussten sich die Vereine der Region organisieren. Zu ihnen gehört die luxemburgische Stiftung Partage, die maßgeblich zur Verteilung von Nahrungsmitteln an die immer größer werdende Zahl von Bedürftigen beigetragen hat.

Im Juni wurden in den Räumen der Bank lebenswichtige Nahrungsmittel für die Stiftung gesammelt. Innerhalb von drei Wochen spendeten unsere Mitarbeiter 227 Produkte und trugen so über 86 kg an Nahrungsmitteln zusammen. Im August verwandten etwa zwanzig von ihnen einen Nachmittag darauf, die Spenden zu sortieren und die Lebensmittelkörbe zusammenzustellen, die daraufhin im gesamten Kanton verteilt wurden.

Blutspende in Zusammenarbeit mit dem Genfer Universitätsspital

Zum zweiten Mal im Jahr 2020 wurde in der Bank eine Blutspendenaktion durchgeführt, sodass die Mitarbeiter Blut spenden konnten, ohne zusätzliche Wege zurücklegen zu müssen. Obwohl aufgrund der Pandemie weniger Arbeitskräfte zugegen waren, meldeten sich schließlich 43 Spender beim Personal des Genfer Universitätsspitals. 16 von ihnen gaben erstmals eine Blutspende an das Krankenhaus ab.

Zum Sommeranfang hatte das Krankenhaus einen Aufruf an alle Spender veröffentlicht. Die Wiederaufnahme chirurgischer Eingriffe und die Absage der Sammelaktionen aufgrund des Coronavirus haben den Bedarf an Blutkonserven erhöht. Blutspenden werden in der aktuellen Lage besonders dringend gebraucht.

Brainstorming auf Distanz für Vereine

Um Vereine zu unterstützen und gleichzeitig physische Kontakte zu reduzieren, wurden im Juli solidarische Brainstorming-Sitzungen veranstaltet. Das Prinzip war folgendes: Ein Verein bittet um Unterstützung für aktuell auftretende Probleme und Bankmitarbeiter nutzen das kollektive Wissen, um Lösungen vorzuschlagen. So konnte sich der Verein Right to Play zu seiner Fundraising-Strategie beraten lassen und die Gruppe Echappés De La Coulisse (EDLC) nutzte die Gelegenheit, um die Nachhaltigkeitsstrategie für ihr Kulturfestival genauer unter die Lupe zu nehmen.

„Tiny House“-Bau für Bedürftige

Der Verein Toit pour Tous bietet Obdachlosen in Notsituationen eine vorübergehende Unterkunft an. Die gemeinnützige Organisation möchte die soziale Wiedereingliederung über den Zugang zu Wohnraum fördern und arbeitet dabei mit einer Philosophie der nachhaltigen, kooperativen Entwicklung und der gegenseitigen Hilfeleistung.

Im Rahmen dieser Aktion waren etwa zehn Mitarbeiter von BNP Paribas Suisse daran beteiligt, kleine Häuser (Tiny Houses) im Ökodorf des Vereins in Sézegnin wieder in Schuss zu bringen. Neben dem Werkeln, Putzen und Ausbessern war der Tag auch eine Gelegenheit für die Teilnehmenden, sich mit den Bewohnern auszutauschen. Zudem gewannen sie einen Eindruck von den sozialen und umweltbedingten Herausforderungen, vor denen die Ökodörfer in der Schweiz stehen.

Diese Solidaritätsaktionen der Mitarbeiter von BNP Paribas Suisse spiegeln das umfassende unternehmerische Engagement der Bank wider.
Anfang des Jahres startete BNP Paribas ihr Solidaritätsstunden-Programm, um all ihre Mitarbeiter in den Ausbau ihres Engagements einzubinden. Durch die Gesundheitskrise ist unsere soziale Verantwortung größer als je zuvor. Und damit auch die Notwenigkeit, lokale Vereine, die Menschen in Not zu Hilfe eilen, finanziell und menschlich zu unterstützen.

 

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Weltumwelttag: BNP Paribas verlängert Unterstützung zur Förderung der Polarforschung

4 Juni 2020

Nach einer ersten Partnerschaft zwischen dem Swiss Polar Institute und der Fondation BNP Paribas Suisse zur Unterstützung schweizerischer Nachwuchsforscher in den Jahren 2016 bis 2018 haben beide nun beschlossen, ihre Zusammenarbeit für drei weitere Jahre fortzusetzen.

Der Polar Access Fund für Nachwuchsforscher: ein einzigartiges Tool zur Durchführung von Polarexpeditionen

Das in der EPFL ansässige Swiss Polar Institute (SPI) ist ein 2016 gegründeter Verband aus Schweizer Hochschulen. Es setzt sich aus der EPFL, dem Institut WSL, der ETH Zürich, der Universität Bern, der Universität Lausanne und den Editions Paulsen zusammen. Ziel des SPI ist es, die Schweiz zu einer Schlüsselfigur und einem Bindeglied im Bereich extremer Umgebungsbedingungen und Polarforschung zu machen. 

Nach der ersten erfolgreichen Zusammenarbeit im Jahr 2016 im Rahmen der Antarctic Circumnavigation Expedition beschlossen das SPI und die Fondation BNP Paribas Suisse die gemeinsame Errichtung eines Hilfsfonds, der es Nachwuchsforschern aus verschiedenen Disziplinen ermöglichen soll, ihre erste Polarexpedition zu unternehmen: der Polar Access Fund (PAF). Bei den Begünstigten handelt es sich um Doktoranden oder junge Post-Doktoranden an einer Schweizer Universität, die ein mit dem Klimawandel verbundenes Thema studieren.

Der PAF treibt nicht nur die Forschung voran, sondern stellt auch das erste Tool innerhalb der Schweiz dar, das diese Gruppe aus Nachwuchsforschern bei ihrer ersten realen Expedition unterstützt. Der Fonds bietet den Begünstigten zahlreiche Vorteile. Die Stipendiaten erhalten nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern lernen auch, unter Einhaltung eines bestimmten Budgets eine Expedition zu planen und die damit verbundene Logistik zu organisieren. Dabei werden sie bei jedem Schritt von den Experten des SPI unterstützt.

Weltweite Forschung zur Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels

Seit Gründung des PAF konnten 18 Forscher von acht Schweizer Forschungsinstituten Praxiserfahrung bei Expeditionen im Rahmen der Feldforschung sammeln. Übrigens waren 45 % der Begünstigten weiblich – ein toller Erfolg, sind Frauen in den Naturwissenschaften doch häufig unterrepräsentiert. Zu den Forschungsgebieten zählen unter anderem die Bereiche Biologie, Paläoklimatologie, atmosphärische Wissenschaften und Gletscherforschung. All diese Disziplinen ergänzen sich und veranschaulichen hervorragend die Komplexität der Forschungen auf dem Gebiet des Klimawandels.

Um ihre Untersuchungen ordnungsgemäß durchführen zu können, begeben sich die Stipendiaten in die Polarregionen. Hinter diesem Begriff verbergen sich allerdings zahlreiche Orte rund um den Globus. Zu den bekannteren zählen die Arktis sowie Grönland, die Antarktis ist hingegen aufgrund der dort fast ganzjährig vorherrschenden Extrembedingungen vom Menschen noch zu wenig erforscht. Zu guter Letzt erachten Wissenschaftler die unter Laien weniger bekannten Hochgebirge, wie den Himalaya oder die Anden, als den „Dritten Pol“ der Erde – einen vertikalen Pol mit zahlreichen Gletschern. Um sich auf diese zuweilen extremen Bedingungen vorzubereiten, müssen die Forscher des PAF vor ihrer Abreise ein spezielles Training absolvieren.

Ein multidisziplinäres Netzwerk dank der neuen Generation

Rund um den Fonds hat sich eine wahre Gemeinschaft gebildet. Da jedes Jahr fünf bis zehn neue Stipendiaten hinzukommen, bilden die Forscher des PAF mittlerweile ein multidisziplinäres Netzwerk, das passionierte Forscher im Bereich Klimawandel vereint, die weit über die Schweiz hinaus forschen. Diese Nachwuchsforscher machen das weltweit wachsende Interesse an den Polarregionen deutlich, die bei der Untersuchung der Erderwärmung Aufschluss geben können.

Wir freuen uns sehr, unsere Zusammenarbeit am Polar Access Fund mit der Fondation BNP Paribas fortzusetzen. Als eine der ersten Initiativen des damals noch jungen Swiss Polar Institute liegt uns das im Jahr 2018 lancierte Projekt besonders am Herzen.
Seitdem steht es für das wachsende Interesse einer neuen Generation von Schweizer Forschern an den Polarregionen und Hochgebirgen, die eine entscheidende Rolle bei der weltweiten Klimaregulierung spielen. Der Entschluss, in junge Forscher am Anfang ihrer Karriere zu investieren, hat sich als voller Erfolg erwiesen.

Danièle Rod, Geschäftsführerin des Swiss Polar Institute

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BNP Paribas engagiert sich für die Gleichstellung der Geschlechter und unterstützt den Film „WOMAN“

5 März 2020

Die BNP Paribas-Gruppe engagiert sich seit vielen Jahren für die Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frau und Mann und leistet so einen wichtigen Beitrag dazu, die Stellung der Frau in der Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken. In diesem Jahr unterstützt die Gruppe den Film „WOMAN“ der Regisseure Anastasia Mikova und Yann Arthus-Bertrand.

Förderung von Inklusion und Gleichberechtigung

BNP Paribas setzt sich seit vielen Jahren für die Gleichberechtigung von Frau und Mann ein. Dieses Engagement umfasst sowohl die Einführung neuer Maßnahmen als auch die Förderung bereits erfolgreicher Praktiken. Auf diese Weise sollen eine Kultur der Inklusion und Aufgeschlossenheit gefördert sowie Initiativen, die sich für dieses gesellschaftliche Thema einsetzen, unterstützt werden.

Um diesen sozialen und gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben und das UN-Ziel zu verwirklichen, Geschlechtergleichstellung zu erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung zu befähigen, trifft die Gruppe zukunftsweisende Entscheidungen. So setzt sie beispielsweise ehrgeizige Programme zur Förderung von Diversität um oder unterstützt neue künstlerische Ansätze, die das Bewusstsein bezüglich dieses Themas schärfen.

WOMAN von Anastasia Mikova und Yann Arthus-Bertrand

Aktuell unterstützt die BNP Paribas-Gruppe als wichtigster Partner den Kinostart des Films WOMAN der Regisseure Anastasia Mikova und Yann Arthus-Bertrand. Der Film wurde anlässlich der 76. Internationalen Filmfestspiele von Venedig im September 2019 zum ersten Mal vorgeführt und mit dem Sfera 1932 Award ausgezeichnet. Der Kinostart in der französischen Schweiz ist am 11. März 2020.

Der Einnahmen aus dem Film kommen der Organisation „WOMAN(s)“ zugute, die es sich zum Ziel gemacht hat, weltweit Frauen und Mädchen in Medienberufen auszubilden.

 

Die Welt mit den Augen der Frau

Der Film WOMAN soll zeigen, wie Frauen die Welt sehen, und verdeutlichen, welchen Platz Frauen gegenwärtig und in der Welt von morgen einnehmen. Hierzu werden dem Publikum knapp 2.000 Frauen jeden Alters aus allen Teilen der Welt vorgestellt sowie ihre Lebensgeschichten portraitiert, die von ihrer Kultur, ihrem Glauben und ihrer individuellen Familiengeschichte geprägt sind. Neben der Absicht, bestimmte Ungerechtigkeiten aufzuzeigen, mit denen Frauen im Laufe ihres Lebens konfrontiert sind, bringt der Film auch Bewunderung für ihre Entschlossenheit zum Ausdruck, Hindernisse und Stereotypen zu überwinden. Dazu werden unterschiedlichste Themen wie Mutterschaft, Bildung, Ehe und finanzielle Unabhängigkeit aufgegriffen.

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BNP Paribas engagiert sich für den Cybathlon 2020

18 Februar 2020

BNP Paribas in der Schweiz freut sich, den CYBATHLON bei der Förderung der Forschung und Entwicklung von Assistenztechnologien für Menschen mit körperlichen Behinderungen zu unterstützen und somit Inklusion weiter voranzutreiben.

Als offizieller Partner des CYBATHLON 2020, nimmt sich BNP Paribas in der Schweiz den Werten der Organisation an, und unterstreicht so ihren Einsatz für Innovationen sowie ihr Engagement für soziale Gleichberechtigung.

Der CYBATHLON ist ein einzigartiger Wettkampf, bei dem sich Menschen mit körperlichen Behinderungen aus der ganzen Welt, sogenannte „Pilotinnen und Piloten“, in sechs Disziplinen und beim Lösen alltäglicher Aufgaben mittels technischer Assistenzsysteme messen. Bei der Entwicklung der Geräte arbeiten Technologieentwickler und Betroffene in engem Dialog. Der Wettkampf wurde 2013 ins Leben gerufen und wird seit 2016 alle vier Jahre von der ETH Zürich organisiert.

 

Dieses Jahr findet der Wettkampf zum zweiten Mal vom 2. bis 3. Mai 2020 in der SWISS Arena Kloten bei Zürich statt. Der erste Tag ist den Qualifikationsrennen gewidmet, der zweite Tag den Finalläufen. Die Besucherinnen und Besucher haben zudem die Möglichkeit, die sechs Disziplinen interaktiv zu erleben, um die Schwierigkeiten bei der Erledigung von alltäglichen Aufgaben aufgrund einer Behinderung besser zu verstehen. Die beiden Tage werden von vielen Emotionen und Spitzenleistungen erfüllt sein, und die Teams sich vom Enthusiasmus eines begeisterten Publikums tragen lassen können.

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Mitarbeiter der Bank in der Schweiz engagieren sich während ihrer Arbeitszeit für freiwillige Tätigkeiten!

3 Februar 2020

BNP Paribas engagiert sich für freiwillige Tätigkeiten, um zu einem gerechten und nachhaltigen Wachstum beizutragen. Eine der Säulen dieses Ansatzes besteht darin, den Mitarbeitern zu gestatten, während ihrer Arbeitszeit einen Beitrag zu den Bemühungen von Vereinen um eine integrativere und ökologischere Welt zu leisten. Deshalb hat sich die Gruppe das ehrgeizige Ziel gesetzt, im Jahr 2020 eine Million Stunden freiwilliger Tätigkeiten während der Arbeitszeit zu erreichen.

Diese Erfahrung lässt uns unsere kleinen Alltagssorgen relativieren. Aber man trifft auch Menschen, die sich jeden Tag dafür einsetzen, dass Bedürftige eine Mahlzeit in angenehmer Umgebung einnehmen können. Meines Erachtens sollte diese Art von Erfahrung systematisch gemacht werden, um uns die Realität der Armut in Genf im Jahr 2020 vor Augen zu führen”

Antoine Decosterd, Einkaufsabteilung von BNP Paribas in der Schweiz, Freiwilliger bei Carrefour-Rue

Im Rahmen dieses Engagements hat sich BNP Paribas in der Schweiz als lokales Ziel gesetzt, 5.000 Stunden der „Solidarität“ beizusteuern und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Anspruch auf jährlich 16 Stunden pro Person für ehrenamtliche Tätigkeiten zu gewähren.

Allein oder im Team –auf diese Weise kann jeder Mitarbeiter einen Teil seiner Zeit dafür verwenden, lokale Vereine bei ihren Maßnahmen vor Ort zu unterstützen oder ihren Bedarf an Kompetenzen zu decken.

 

Um diesem solidarischen Ansatz Dynamik zu verleihen, wurde an den Standorten Genf und Zürich vom 27. bis 31. Januar 2020 eine Woche der Freiwilligentätigkeit organisiert.

So haben sich die Mitarbeiter der Bank eine Woche lang bei Solidaritätsessen für Obdachlose, bei der Verteilung von Kleidung an die Bedürftigsten, bei Blutspenden und beim Coaching von qualifizierten Frauen mit Migrationshintergrund engagiert.

La semaine du volontariat en bref

170

Heures de volontariat

100

Collaborateurs volontaires

9

missions de volontariat

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BNP Paribas in der Schweiz und NGO Raleigh International erzielten nachhaltige Fortschritte in Nepal.

29 Mai 2019

Zwischen Juli 2016 und Dezember 2018 arbeitete BNP Paribas Schweiz zusammen mit der von Jugendlichen geführten NGO für nachhaltige Entwicklung Raleigh International, um zum Wiederaufbau und zur nachhaltigen Entwicklung Nepals beizutragen. Die gemeinsamen Maßnahmen in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Hygiene hatten für 16 isolierte ländliche Gemeinden in Nepal tiefgreifende und bedeutende Auswirkungen.

Nepal, ein Land, das 2015 von zwei dramatischen Erdbeben verwüstet wurde

Nepal ist das zweitärmste Land in Asien. Das Land tat sich schon immer schwer, für eine ausreichende Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in seinen Gemeinden zu sorgen, insbesondere für Bewohner von ländlichen und schwer zugänglichen Gebieten. Die beiden verheerenden Erdbeben, die Nepal 2015 erschütterten, verursachten enorme Schäden an seiner bereits schlecht funktionierenden Infrastruktur und verschlimmerten die bereits schwierige Lage noch.

Der Bezirk Gorkha, nordwestlich von Kathmandu, war das Epizentrum des ersten Erdbebens vom April 2015. Seine Gemeinden waren mit am stärksten betroffen. Nur 30% der Menschen (von einer Bevölkerung von 271.061) hatten nach dem Erdbeben Zugang zu einer geschützten Quelle für sauberes Trinkwasser.

Eine strategische Partnerschaft zur Verbesserung der Infrastrukturen und Praktiken für die Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung und Hygiene (WASH)

BNP Paribas Schweiz ist es wichtig, als Bank Verantwortung zu übernehmen und positive Veränderungen in unseren Gesellschaften zu bewirken und ging daher eine 3-jährige Partnerschaft mit Raleigh International ein, einer Nichtregierungsorganisation, die sich dafür einsetzt, in bedürftigen Gemeinden nachhaltige Veränderungen durch die Jugend zu erreichen.

Zwischen Juli 2016 und Dezember 2018 arbeiteten BNP Paribas (Suisse) SA und Raleigh International zusammen, um die Haushalte in 16 der am stärksten betroffenen Gemeinden Nepals mit sicherem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen zu versorgen.

Über 1.500 Menschen profitieren jetzt von dem verbesserten Zugang zu sicherem und sauberem Wasser, fast 400 wurden bei der Installation von sanitären Einrichtungen unterstützt und fast 800 Menschen haben jetzt Handwaschstationen vor ihren Häusern. Sichere Hygienepraktiken wurden den Bewohnern der Gemeinden durch eine Reihe von Informationsveranstaltungen nahegebracht, die zu einer positiven Verhaltensänderung in Bezug auf WASH beitrugen.

Nachhaltige Auswirkungen mit dem Engagement der lokalen Gemeinschaften

Für die Durchführung des Projekts wurden internationale ehrenamtliche Mitarbeiter engagiert, von denen 7 Manager der Bank waren. Es wurden aber auch nepalesische Jugendliche engagiert, um sowohl ihre persönliche Beschäftigungsfähigkeit und ihre Führungsqualitäten zu stärken als auch um eine engagierte und qualifizierte nepalesische Jugend heranzuziehen.

Die lokalen Gemeinschaften waren außerdem in jeder Phase der Projektabwicklung vollständig eingebunden und beteiligt, um die Eigenverantwortung für die Maßnahmen zu begünstigen. Die gesamten Bauarbeiten wurden entsprechend den von der Nationalen Behörde für Wiederaufbau festgelegten Standards durchgeführt, wodurch gewährleistet werden soll, dass die Infrastruktur künftigen Erschütterungen besser standhält.

Derzeit geben 89% der Menschen an, dass sich ihr Leben nach dem Abschluss der WASH-Maßnahmen in ihrer Gemeinde verbessert hat und dass sie einen Zugang zu einer Quelle von sauberem, sicherem Trinkwasser in ausreichender Menge haben, die höchstens 30 Minuten von ihrem Haus entfernt ist.

Werfen Sie einen Blick auf die Kennzahlen:

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BNP Paribas unterstützt die berufliche Integration von Geflüchteten und engagiert sich für das Ziel für nachhaltige Entwicklung Nr. 8

22 Mai 2019

Obwohl die Erholung der Weltwirtschaft anhält, sind in der ganzen Welt eine Verlangsamung des Wachstums, zunehmende Ungleichheiten und ein anhaltender Mangel an menschenwürdigen Arbeitsplätzen zu beobachten. Welchen Beitrag leistet BNP Paribas in der Schweiz?

Die Schaffung dauerhafter Arbeitsplätze und menschenwürdiger Arbeitsbedingungen ist füur ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum, von dem die gesamte Weltbevölkerung profitiert, unerlässlich.”

Unterstützung von Unternehmern und Stärkung positiver Initiativen

Von Start-ups über KMU bis hin zu multinationalen Unternehmen – BNP Paribas unterstützt alle Arten von Unternehmen. Über Finanzierungen und verantwortliche Investments können Banken die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft beeinflussen und die Schaffung von Arbeitsplätzen unterstützen.

Zur Förderung eines positiven und nachhaltigen Wirtschaftswachstums hat BNP Paribas unter anderem beschlossen, eine Strategie für soziales Unternehmertum zu entwickeln und umzusetzen. Dazu gehört auch die Initiative Act for Impact, in deren Rahmen Unternehmer von speziell auf sie abgestimmten Bankdienstleistungen und innovativen Lösungen profitieren. Auf diese Weise sollen die positiven Auswirkungen ihres Handelns verstärkt und Projekte beschleunigt werden. Außerdem erhalten sie so Zugang zu einem Netz aus wichtigen Partnern in Frankreich.

Förderung der beruflichen Integration in der Schweiz

Die Stiftung BNP Paribas Schweiz ist seit 2019 Partner des Programms RISE (Responsible Internships to Support Employment), das von Friends-International Suisse und AMIC entwickelt wurde. Dieses Programm mit individueller Betreuung ermöglicht jungen Geflüchteten zwischen 16 und 25 Jahren berufliche Ziele zu entwickeln und zu aktiven Mitgliedern der Gesellschaft zu werden. So erhalten sie beispielsweise die Möglichkeit, Praktika in Unternehmen zu absolvieren, um sich mit der lokalen Arbeitswelt vertraut zu machen und erste berufliche Erfahrungen zu sammeln. In diesem Jahr wird BNP Paribas Schweiz bereits zum zweiten Mal drei junge Menschen aus diesem Programm als Praktikanten zu sich einladen und ihnen so die Möglichkeit geben, verschiedene Tätigkeitsfelder in einer Bank kennenzulernen.

RISE ist ein fester Bestandteil des Plans zur Unterstützung der Aufnahme und Eingliederung von Geflüchteten in Europa der BNP Paribas-Gruppe, der zwischen 2015 und 2021 mehr als 12 Millionen Euro für Eingliederungsprojekte in neun europäischen Ländern bereitstellt.

Eine Konferenz, um die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Integration von Geflüchteten besser zu verstehen

Zum Auftakt der Partnerschaft fand am 16. Mai in den Räumlichkeiten der Bank eine Konferenz zum Thema „Junge Geflüchtete: Praktika in Unternehmen als Sprungbrett für die berufliche Zukunft“ statt. An der Veranstaltung nahmen neben Partnern aus dem RISE-Programm auch interessierte Mitarbeiter der Bank teil. Metin Türker, Projektleiter im Bureau de l’Intégration des Etrangers (BIE) des Kantons Genf, sowie Huda Bakhet und Emmanuelle Werner, die das RISE-Projekt mit ins Leben gerufen haben, sprachen über die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Integration von Geflüchteten in Genf.

„Die Zahl der minderjährigen Geflüchteten ohne Begleitung ist in Genf von 2015 bis 2017 von 40 auf 260 gestiegen und hat sich damit mehr als verdoppelt. Die meisten von ihnen waren bei ihrer Ankunft zwischen 15 und 17 Jahren alt“, so Metin Türker. „Wir haben festgestellt, dass es ihnen ohne regelmäßige Betreuung und Zugang zu entsprechenden Kontakten im Alter von 18 Jahren sehr schwer fiel, berufliche Ziele zu entwickeln. So ist das RISE-Projekt entstanden. Dank der angebotenen Praktika, auch der kurzen, können diese Jugendlichen gegenüber ihrem künftigen Arbeitgeber bereits erste berufliche Erfahrungen in der Schweiz nachweisen. Das steigert ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.“

Mounira Fellag, Mitarbeiterin der Rechtsabteilung von BNP Paribas, und Osman Ibrahim, Teilnehmer des RISE-Programms, sprachen auf der Konferenz über ihre jeweiligen Erfahrungen:

„Als Osman im Sommer 2018 zu uns kam, war das ganze Team begeistert. Er war nicht nur kompetent und hat alle Aufgaben, die wir ihm gegeben haben, sorgfältig erledigt – er machte auch konstruktive Vorschläge und hat seine Kollegen mit seiner guten Laune angesteckt. Wir freuen uns sehr, dass BNP Paribas in diesem Jahr weiteren Praktikanten die Möglichkeit geben möchte, Einblicke in unseren Berufsalltag zu erhalten.“

Nach seinem Praktikum bei BNP Paribas wurde Osman in das Pilotprojekt „Vorlehre Integration“ aufgenommen, das vom Bund mitfinanziert wird. Es sieht eine einjährige duale Ausbildung vor, um die Teilnehmer auf den Einstieg in eine berufliche Grundbildung (eidgenössisches Berufsattest oder Fähigkeitszeugnis) oder auf eine Arbeitsstelle vorzubereiten.

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Studie von BNP Paribas Securities Services zeigt: steigende ESG-Investitionen der Anleger im Einklang mit UN SDGs, doch es gibt weiter Integrationsbarrieren

10 April 2019

Eine von BNP Paribas Securities Services bei Asset Manager und institutionellen Investoren – welche ESG-Strategien miteinbeziehen – durchgeführte Umfrage kam zu dem Ergebnis, dass die ESG-Integration einen starken Zuwachs verbucht, da über 65% der Befragten ihren Anlagerahmen auf die nachhaltigen Entwicklungsziele der UN (SDGs) anpassen. Daten und Technologiekosten stellen weiterhin Barrieren für die ESG-Integration dar, doch die Anleger geben sich optimistisch: Über 90% erwarten, dass mehr als 25% ihrer Fonds bis 2021 auf ESG-Kriterien ausgerichtet sein werden.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie ‚Die Globale ESG Befragung 2019‘ sind*:

  • Stärkeres Engagement in ESG-Investitionen im Vergleich zu 2017: 75% der Vermögensinhaber und 62% der Vermögensverwalter halten 25% oder mehr ihrer Anlagen in Fonds, die ESG-Kriterien berücksichtigen (im Vergleich zu 48% bzw. 53% in 2017).

 

  • Die UN SDGs sind eine neue Zielausrichtung: 65% der Befragten passen ihren Anlagerahmen an die SDGs an, wobei sie hauptsächlich für die Unternehmen, in die sie investieren, SDG-bezogene Umsatzziele festlegen.

 

  • Daten und Technologiekosten als Barriere: Wie bereits im Jahr 2017 sind Daten die größte Barriere, noch vor Kosten, unzureichenden fortgeschrittenen Analysefähigkeiten und den Risiken des „Greenwashing“. Ein Drittel der Befragten gibt an, dass die Technologiekosten eine Barriere für die ESG-Integration sind (doppelt so viele im Vergleich zu den 16% im Jahr 2017).

 

  • Der Outperformance-Faktor: 52% der Befragten zählten die „verbesserten langfristigen Renditen“ zu den drei wichtigsten Gründen für ESG-Anlagen. 60% aller Befragten erwarten, dass ihre ESG-Portfolios in den kommenden fünf Jahren eine überdurchschnittliche Wertentwicklung verbuchen warden.

 

  • Neue Jobs im Bereich ESG-Anlagen: Trend zur Weiterbildung von Mitarbeitern und Schaffung neuer Stellen durch Einstellung von Bewerbern mit nicht-traditionellem Hintergrund (29% der Befragten).

 

Florence Fontan, Head of Asset Owners bei BNP Paribas Securities Services, sagt: „ESG-Anlagen sind für die Anleger immer wichtiger und unsere Umfrage zeugt von dem Wunsch der Anleger, bei ihren Anlagen sowohl auf den Sinn als auch die Wertentwicklung zu achten. Die praktische Integration weist jedoch einige Schwierigkeiten auf, was auf Barrieren bei Daten und Technologie zurückzuführen ist. Und tiefgreifende ESG-Anlagen stecken noch in den Kinderschuhen. Die kommenden zwei Jahre werden von Bedeutung sein, um den richten Anlagemix zu erreichen und die erforderliche Technologie sowie das notwendige Personal zu haben.“

 

*347 Institutionelle Anleger, die ESG-Strategie miteinbeziehen haben auf diese Umfrage geantwortet

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Im Mittelpunkt der neuen Partnerschaft zwischen der Fondation Beyeler und der Stiftung BNP Paribas Schweiz steht die digitale Kulturvermittlung

Im Jahr 2018 riefen die Fondation Beyeler und die Stiftung BNP Paribas Schweiz eine neue Partnerschaft ins Leben, um während der wichtigsten Ausstellungen des Museums gemeinsam Multimedia-Räume ...

8 Februar 2019

Im Jahr 2018 riefen die Fondation Beyeler und die Stiftung BNP Paribas Schweiz eine neue Partnerschaft ins Leben, um während der wichtigsten Ausstellungen des Museums gemeinsam Multimedia-Räume zu schaffen. Nachdem sie an der Restaurierung bedeutender Meisterwerke gearbeitet hatten, entschlossen sich die beiden Partner, die neuen Technologien in den Dienst der Kulturvermittlung zu stellen.

Eine langjährige Partnerschaft

Von 2011 bis 2017 unterstützte die Stiftung BNP Paribas Schweiz die Restaurierung zentraler Werke aus der Sammlung der Fondation Beyeler. Dank umfangreicher Recherchen und Dokumentationen konnten im Rahmen des von der Restaurierungsabteilung der Fondation Beyeler geleiteten Programms sechs Werke restauriert werden: Le passage à niveau von Ferdinand Léger (1912), Max Ernsts The King Playing with the Queen (1944), Le lion, ayant faim, se jette sur l’antilope von Henri Rousseau (1898-1905), Pablo Picassos Femme (1907), Claude Monets Nymphéas, (1916-1919) sowie Joseph Beuys von Andy Warhol (1980).

Digitale Kulturvermittlung: neue Technologien als innovativer Zugang zur Kunst

Die digitale Vermittlung ist ein innovatives Instrument, um die Begegnung zwischen den Institutionen, den Besuchern und den durch neue Technologien präsentierten Werken zu ermöglichen und zu fördern. Durch eine stärkere Interaktion mit dem Betrachter soll diese neue Art der Vermittlung den Zugang zur Welt der Kunst erleichtern und das Besuchererlebnis bereichern. Die Multimedia-Räume der Fondation Beyeler verbinden die Inhalte des Ausstellungskonzepts des Kurators – wie Anekdoten aus dem Leben des Künstlers – mit ganz neuen und überraschenden Technologien, die der Mehrheit der Besucher unbekannt sind.

Mehr Informationen zu den aktuellen Ausstellungen und der Fondation Beyeler finden Sie auf deren Website.

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Ziele für nachhaltige Entwicklung – 17. Ziel: Globale Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung

1 Januar 2019

BNP Paribas hat sich bedeutenden Partnerschaften zu Gunsten von nachhaltiger Entwicklung auf globaler Ebene verpflichtet und bringt dabei sein Netzwerk und seine Expertise ein.

Gemäß den Vereinten Nationen müssen die meisten Entwicklungsziele bis 2030 erreicht werden, was zwischen 5 und 7 Billionen $ kosten wird. Umso wichtiger, dass man auf solide, inklusive und integrierte Partnerschaften mit allen Beteiligten setzen kann.

2017 haben BNP Paribas in der Schweiz und die Solar Impulse Foundation von Bertrand Piccard eine innovative Partnerschaft begründet. Die Bank trägt zur Identifizierung von 1 000 konkreten und gewinnbringenden Lösungen zum Umweltschutz in Vorbereitung auf die COP 25 bei. Das Endziel dieser Initiative ist die Unterstützung von Unternehmen, Gemeinden und Regierungen bei der Umsetzung dieser Lösungen im Rahmen ihrer Energiepolitik. Das folgende Video fasst alles zusammen, was Sie über diese inspirierende Partnerschaft wissen müssen.

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