Am Samstag, den 5. Dezember, ist der Internationale Tag des Ehrenamtes. Dieser Tag, der von der UNO im Jahr 1985 beschlossen wurde, ist eine gute Gelegenheit, um allen Ehrenamtlichen zu danken, die sich zusammen mit Vereinen für eine gerechtere und solidarischere Welt einsetzen und so zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele beitragen.

2020: ein Jahr zwischen Turbulenzen und einer Welle der Solidarität

2020 war wegen der Coronakrise ein turbulentes Jahr, das das Leben jedes Einzelnen auf den Kopf gestellt hat – sowohl im beruflichen Bereich als auch was das Gleichgewicht zwischen Privat- und Berufsleben anbelangt.

Trotz der Komplexität der Situation, die grundsätzlich ungünstig für Mobilisierungsaktionen ist, hat die BNP Paribas-Gruppe das ganze Jahr über an ihrer Solidaritätsaktion #1MillionHours2Help festgehalten. Ziel dieser ist es, eine Million Stunden freiwilliger Tätigkeiten während der Arbeitszeit zu erreichen.

In diesem Zusammenhang wurden in der Schweiz zwischen Januar und Dezember 2020 in Genf, Zürich und Lugano 35 Veranstaltungen zum Ehrenamt durchgeführt, an denen viele Mitarbeitende der Bank teilnahmen.

« Ehrenamtliches Engagement ist ein toller Ansatz, um unsere Unterstützung für lokale Vereinigungen, die sich für Soziales oder den Umweltschutz einsetzen, weiter zu verstärken.

Ich bin stolz darauf, dass unsere Kollegen sich trotz der Gesundheitskrise das ganze Jahr über sehr solidarisch gezeigt haben, indem sie ihre Zeit und ihre Kompetenzen eingesetzt haben. »

Isabelle WOLFF, Head of Company Engagement bei BNP Paribas in der Schweiz

Rekordmobilisierung für Corporate Volunteering

An den verschiedenen Solidaritätsaktionen nahmen über 500 Mitarbeitende ehrenamtlich teil, mehr als doppelt so viele wie im letzten Jahr.

In dieser Woche, in der in vielen Regionen, in denen die Gruppe präsent ist, die letzten Höhepunkte des Jahres stattfinden, blicken wir auf eine bisherige Bilanz der ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Schweiz von über 1500 Stunden – ein Anstieg von über 75% gegenüber 2019!

Ich habe einen Abend lang dem Verein Fraga geholfen. Das ist eine tolle Initiative, die Bedürftigen in der kalten Jahreszeit eine warme Mahlzeit anbietet. Ich beteilige mich zwar eher selten an ehrenamtlichen Tätigkeiten, unterstütze aber zu 100% die von der Bank ins Leben gerufene Initiative #1MillionHours2Help und werde in Zukunft sicherlich noch mehr tun.

Ricardo LUCHSINGER, Cash management sales officer

Wesentliche Unterstützung der lokalen Vereine

Ob vor Ort oder virtuell: Die Mitarbeitenden der Bank widmeten rund 20 lokalen Vereinen ihre Zeit und Unterstützung. Auf diese Weise unterstützten sie deren Tätigkeiten in den Bereichen Soziales und Umweltschutz und zeigten sich während der Gesundheitskrise solidarisch.

Diese Einrichtungen engagieren sich für die Bekämpfung der Armut und von Nahrungsmittelkrisen, für Bildung, die Integration von Migranten sowie den Schutz der biologischen Vielfalt oder die Wertschätzung von Projekten mit hoher Umweltauswirkung.

So halfen Mitarbeitende der Bank beispielswese regelmäßig der Stiftung Partage, die die Genfer Tafel betreibt, beim Packen von Lebensmittel-Hilfspaketen für Menschen in Not. Außerdem berieten mehrere Mitarbeitende zusammen mit dem Verein Découvrir Migrantinnen bei der Erstellung ihres Lebenslaufs und der Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche. Andere wiederum engagierten sich für den Schutz der Bienen und bauten mit dem Verein Printemps d’Abeilles Bienenhäuser und Bienenstöcke.

Vom 12. bis 16. Oktober 2020 organisierte die Bank eine Reihe von Events, um die verschiedenen Herausforderungen rund um Diversität und Inklusion zu beleuchten. Auch an inspirierenden Erzählungen mangelte es nicht.

Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung, Aussehen, Herkunft, Religion, aber auch Bildung, gesellschaftliches Umfeld oder persönlicher Hintergrund zählen zu den Merkmalen, die zwar jede(n) von uns einzigartig machen, jedoch auch zu Diskriminierung führen können. Daher ist es wichtig, diese Themen offen anzusprechen und zu erörtern.

„Für ein großes Unternehmen wie BNP Paribas sind Diversität und Inklusion wichtige Themen, und unsere Gruppe setzt sich seit mehr als 15 Jahren gegen sämtliche Formen von Diskriminierung ein. Für die Bank aber auch für mich persönlich ist es wichtig, ein sicheres und wohlwollendes Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle wohlfühlen und ohne Angst vor dem Urteil anderer sie selbst sein können.“ 

Monique Vialatou, CEO von BNP Paribas Schweiz.

Die Themenwoche rund um Diversität und Inklusion innerhalb der Bank bot den fast 230 teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Gelegenheit, sich kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen.

Workshops zur Förderung von inklusivem Verhalten

Zwei Schulungen zu Sexismus und Mobbing sowie zum Thema Elternschaft im Arbeitsleben standen den Mitarbeitenden zur Auswahl, um ihnen Möglichkeiten für ein besseres Zusammenleben aufzuzeigen – nicht nur bei der Arbeit, sondern auch zu Hause.

In diesem Jahr hat die Bank ihr Betreuungsangebot für „frisch gebackene Eltern“ ausgeweitet und bietet nun insbesondere Erziehungsurlaub (Mutterschaft, Adoption, zweiter Elternteil) für sämtliche Familienmodelle. Als verantwortungsvoller Arbeitgeber liegt uns die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben überdies besonders am Herzen.

Inclusive Leadership vorleben

Caroline Courtin, Group Head of Diversity & Inclusion, führte unseren Mitarbeitenden vor Augen, dass beim Management von Diversität und Inklusion insbesondere Führungskräfte eine zentrale Rolle spielen. Durch den Austausch und Kontakt mit anderen Führungskräften der Bank in der Schweiz, unter anderem Lionel Berthier, Personalverantwortlicher in der Schweiz, konnte BNP Paribas den Führungskräften verschiedene Begleitprogramme vorstellen, mit denen sie diese Verantwortung besser erlernen können.

„Eine inklusive Führungskraft zu sein bedeutet, Inklusion zu verkörpern und mit unserem Verhalten und unseren Taten beispielhaft vorangehen. […] Die Umsetzung eines respektvollen Arbeitsplatzes schafft und fördert Produktivität und bewirkt, dass die Menschen sich wohlfühlen, sich frei äußern und neue Ideen einbringen. Das alles führt zu Wertschöpfung für den Kunden und letztendlich für die Bank.” Garrick Smith, Head of BNP Securities Services.

Durch die Inklusion von Menschen mit Behinderungen ermöglicht man ihnen, das zu tun, was sie tun möchten – genau wie alle anderen auch”

Roland Sigrist, Executive Director von Cybathlon

Inklusion von Personen mit eingeschränkter Mobilität fördern

Die Bank setzt sich gezielt dafür ein, Personen mit eingeschränkter Mobilität aufzunehmen und sie zu integrieren. Dieses Engagement zeigt sich etwa in der Inklusionspolitik der BNP Paribas, aber auch in symbolträchtigen Partnerschaften, wie etwa dem Rollstuhltennisturnier im Rahmen der Swiss Open, oder aber dem Cybathlon, einem internationalen Wettkampf rund um die neuesten Assistenztechnologien für Menschen mit Behinderungen.

„Wir müssen zusammenarbeiten. Wir Menschen mit Behinderungen können uns nicht einfach zurücklehnen und erwarten, dass die Nicht-Behinderten uns Zugang verschaffen und uns einfach so integrieren. Wir müssen gemeinsam danach streben.“

Nalani Buob, Rollstuhltennis-Profispieler

Wir von Pride möchten, dass die`{`Mitarbeitenden`}` in einem Umfeld, in dem die Grenze zwischen Beruf und Privatleben zunehmend verwischt, einen Teil ihres Privatlebens bedenkenlos preisgeben können.

Aurélien Dubus, Sponsor des Netzwerks Pride

Mitarbeiter für Inklusionsthemen sensibilisieren

Die Themenwoche Diversität ist auch eine Gelegenheit, noch einmal auf unsere Partnernetzwerke MixCity, WeGenerations und Pride aufmerksam zu machen. Alle drei Netzwerke stehen dafür, dass Diversität und Inklusion im Arbeitsalltag gelebt und von allen mitgetragen werden müssen, um integraler Bestandteil der Unternehmenskultur zu werden.

„Wir können Fortschritte erkennen und das ist gut so. Doch wir sind uns alle einig, dass weitere Verbesserungen möglich sind, um Gleichstellung zu erreichen.“ Claudie Gheno, Vorstandsmitglied von MixCity.

Bei BNP Paribas Suisse sind drei für alle zugängliche interne Netzwerke entstanden, die einen qualitativ hochwertigen Austausch ermöglichen sollen und über die an der Förderung von Diversität im Unternehmen mitgewirkt werden kann.

Unterstützung der beruflichen und persönlichen Entwicklung von Frauen

Der 2015 ins Leben gerufene Verein MixCity begleitet Frauen bei ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung. MixCity möchte einen Sinneswandel bewirken und darauf aufmerksam machen, mit welchen karrierebehindernden Problemen Frauen auf ihrem Werdegang beizeiten konfrontiert sein können.

Der weltweit auf Ebene der Gruppe aktive Verein umfasst in der Schweiz rund 10% der Mitarbeitenden. Er hat 130 Mitglieder und einen vierköpfigen Lenkungsausschuss.

MixCity ist eine Plattform zum Zuhören und Nachdenken und organisiert öffentliche Events oder Workshops, wie beispielsweise einen Workshop zum Thema psychische Belastung, bei dem es um Wege zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben geht. Mithilfe einer Partnerorganisation wurde überdies ein Mentoring-Programm für arbeitsuchende geflüchtete Frauen ins Leben gerufen.

Der Verein ist auf der Suche nach weiteren Unternehmen in der Westschweiz, die ähnliche Projekte anbieten.

Er ist sowohl innerhalb als auch außerhalb der Bank aktiv: Wenn Sie diese Themen in Ihrem Unternehmen erörtern möchten, kontaktieren Sie bitte mixcity.switzerland@bnpparibas.com.

Die Beziehung zwischen Jung und Alt stärken

WeGenerations Switzerland wurde im September 2018 gegründet und ist eine inspirierende Community, die für alle Mitarbeitenden zugänglich ist. Sie möchte die verschiedenen Generationen zusammenbringen, um gemeinsam zu wachsen und Austausch und Lernen zu fördern.

Das Netzwerk ist eine Chance, um besser zusammenzuleben, sich – unabhängig von Äußerlichkeiten – besser zu verstehen, Gemeinsamkeiten zu finden, sich gegenseitig zu ergänzen und letztlich gemeinsam voranzuschreiten und ein sinnstiftendes Gemeinschaftsprojekt zu erarbeiten.

Dafür baut es auf drei verschiedenen Programmen auf: We Get Inspired mit Konferenzen und Interviews, We Share für Erfahrungsaustausch in kleinen Gruppen und schließlich We Network mit der Organisation von Networking-Veranstaltungen.

Es wurden bereits mehr als 20 Events organisiert. Dabei lernten die Teilnehmer entweder voneinander oder erweiterten ihren Horizont dank eingeladenen Wissenschaftlern, Künstlern oder Akademikern.

Unterschiede leben

Pride Switzerland wurde im September 2019 gegründet und ist damit das Nesthäkchen der Gruppe. Das Netzwerk ist 2013 nach Unterzeichnung der Charta durch Jean-Laurent Bonnafé, Geschäftsführer von BNP Paribas, entstanden, um gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität zu kämpfen.

In der Schweiz fördert die Organisation Diversität und kämpft gegen jegliche Formen von Diskriminierung sowie für Integration im Alltag. Sie besteht aus LGTB+-Mitarbeitenden und ihren „Verbündeten“. Die Schwerpunkte liegen im Zuhören, Informieren und Leiten eines für alle zugänglichen Verbündeten-Netzwerks.

Der Verein organisiert Diskussionsrunden wie etwa im Februar in Zürich mit der Fragestellung „Wie schafft man einen inklusiveren Arbeitsplatz für LGTB+-Personen?“, der von Jeffrey Krogh und Enna Pariset, beide Mitglieder des Exekutivausschusses der Gruppe und Mitglieder des Netzwerks, geleitet wurde.

AM 17. UND 18. SEPTEMBER RICHTETE DIE STADT GENF ERSTMALS DEN SOLIDARISCHEN „BIG BLOOM“-HACKATHON ZWISCHEN UNTERNEHMEN AUS GEMEINSAM

Zehn Mitarbeiter von BNP Paribas Suisse teilten aus Gemeinsam mit Mitstreitern aus anderen großen Unternehmen nahmen daran.

Nach 27 Events, unter anderem in Paris, Lissabon, Brüssel und Singapur… … kam Big Bloom mit seiner ersten 100 Prozent digitalen Veranstaltung nach Genf.

Big Bloom: Ein lehrreiches und solidarisches Event

Big Bloom entstand Ende 2018 als gemeinnützige Initiative in Frankreich und organisiert seitdem regelmäßig betriebsübergreifende Hackathons für den guten Zweck. Ziel ist es, kluge Köpfe aus verschiedenen Betrieben zusammenzubringen, um Vereinsprojekten zum Erfolg zu verhelfen. 48 Stunden lang arbeiten Dutzende Mitarbeiter aus großen Unternehmen gemeinsam an der Entwicklung eines Prototyps, um ein spezifisches Problem des jeweils begünstigten Vereins zu lösen. Die Initiative, die solidarisches Handeln mit der Stärkung von Führungskompetenzen verbindet, wurde mit dem „French Impact“-Label ausgezeichnet, das vom französischen Umweltministerium für innovative soziale Projekte vergeben wird.

Strategische Unterstützung für die Genfer Tafel

Die Stiftung Partage sammelt und sortiert unverkaufte Ware von Lebensmittelläden und anderen Geschäften in Genf und gibt diese unentgeltlich an Vereine und Sozialdienste weiter. Diese wiederum helfen und ernähren damit Menschen in schwierigen Situationen. So kämpft Partage gegen Lebensmittelverschwendung, unterstützt die berufliche Wiedereingliederung und tut gleichzeitig etwas für die Umwelt.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2005 stellt die Stiftung jedes Jahr einen Anstieg des Bedarfs fest. Die coronabedingte Gesundheitskrise hat nun die Lage für zahlreiche Menschen in prekären Situationen in Genf zusätzlich verschlechtert. Teilnehmende aus mehreren großen Unternehmen arbeiteten während des Hackathons mithilfe des „Design Thinking“-Ansatzes am Entwurf einer ehrgeizigen Kommunikations- und Fundraising-Strategie für die Stiftung für das Jahr 2021.

“Social Leadership“ bei BNP Paribas

Ganz im Sinne des Vorsatzes der BNP Paribas-Gruppe, zu einer besseren Welt und einer nachhaltigen Wirtschaft beizutragen, setzt die Bank auf engagierte Führungskräfte mit Unternehmergeist, um Geschäfte mit „positiver Wirkung“ und einen schnellen Gesinnungswandel im Unternehmen herbeizuführen.

 Dank Big Bloom waren um die zehn Mitarbeiter der Bank Teil einer innovativen, gemeinschaftlichen und engagierten Initiative und entwickelten zugleich fünf Schlüsselkompetenzen für Mitarbeiterführung: Zuhören, Kreativität, Kooperation/Teamarbeit, Feedback und Reden in der Öffentlichkeit.

Zwei unglaubliche Tage der Begegnung mit anderen Fachleuten, bei denen wir Design-Thinking-Methoden mit dem Ziel angewandt haben, der Stiftung Partage zu helfen”

Marie Maissa, CIB

Dieser Hackathon von Big Bloom ist eine wunderbare Gelegenheit, um für eine Organisation wie Partage.ch konkrete Unterstützung zu leisten und viel über sich selbst zu lernen !”

Rémi CAROFF, CIB

“ Die Freude am Arbeiten, an der Zusammenarbeit, dem Mitgestalten und Lernen steht während dieser zwei Tage des Social Hackathon definitiv auf der Tagesordnung. Everything is possible with the right mind-set ! “

Astrid DRECHSEL-GRAU, BP2S

Seit der teilweisen Rückkehr in die Räumlichkeiten von BNP Paribas nahmen unsere Mitarbeiter, physisch wie digital, an zahlreichen Solidaritätsaktionen teil, um schwächeren Bevölkerungsgruppen in der Region sowie Vereinen zu helfen, die ihre Aktivitäten in Zeiten von Corona nicht wie gewohnt fortsetzen können. Dank unserer Partnerschaft mit der digitalen Plattform Alaya fehlte es während des Sommers nicht an solchen Aktionen, sei es am Bildschirm, vor Ort oder in Form von Spenden.

4 SOLIDARITÄTSMASSNAHMEN

86 kg VON ERFASSTEN LEBENSMITTELN

43 BLUTSPENDER

Engagement mit der Stiftung Partage

Die derzeitige Situation hat zu einer wachsenden Verunsicherung und einer beispiellosen Notsituation im Kanton Genf geführt. Um sicherzustellen, dass Familien lebenswichtige Güter erhalten, mussten sich die Vereine der Region organisieren. Zu ihnen gehört die luxemburgische Stiftung Partage, die maßgeblich zur Verteilung von Nahrungsmitteln an die immer größer werdende Zahl von Bedürftigen beigetragen hat.

Im Juni wurden in den Räumen der Bank lebenswichtige Nahrungsmittel für die Stiftung gesammelt. Innerhalb von drei Wochen spendeten unsere Mitarbeiter 227 Produkte und trugen so über 86 kg an Nahrungsmitteln zusammen. Im August verwandten etwa zwanzig von ihnen einen Nachmittag darauf, die Spenden zu sortieren und die Lebensmittelkörbe zusammenzustellen, die daraufhin im gesamten Kanton verteilt wurden.

Blutspende in Zusammenarbeit mit dem Genfer Universitätsspital

Zum zweiten Mal im Jahr 2020 wurde in der Bank eine Blutspendenaktion durchgeführt, sodass die Mitarbeiter Blut spenden konnten, ohne zusätzliche Wege zurücklegen zu müssen. Obwohl aufgrund der Pandemie weniger Arbeitskräfte zugegen waren, meldeten sich schließlich 43 Spender beim Personal des Genfer Universitätsspitals. 16 von ihnen gaben erstmals eine Blutspende an das Krankenhaus ab.

Zum Sommeranfang hatte das Krankenhaus einen Aufruf an alle Spender veröffentlicht. Die Wiederaufnahme chirurgischer Eingriffe und die Absage der Sammelaktionen aufgrund des Coronavirus haben den Bedarf an Blutkonserven erhöht. Blutspenden werden in der aktuellen Lage besonders dringend gebraucht.

Brainstorming auf Distanz für Vereine

Um Vereine zu unterstützen und gleichzeitig physische Kontakte zu reduzieren, wurden im Juli solidarische Brainstorming-Sitzungen veranstaltet. Das Prinzip war folgendes: Ein Verein bittet um Unterstützung für aktuell auftretende Probleme und Bankmitarbeiter nutzen das kollektive Wissen, um Lösungen vorzuschlagen. So konnte sich der Verein Right to Play zu seiner Fundraising-Strategie beraten lassen und die Gruppe Echappés De La Coulisse (EDLC) nutzte die Gelegenheit, um die Nachhaltigkeitsstrategie für ihr Kulturfestival genauer unter die Lupe zu nehmen.

„Tiny House“-Bau für Bedürftige

Der Verein Toit pour Tous bietet Obdachlosen in Notsituationen eine vorübergehende Unterkunft an. Die gemeinnützige Organisation möchte die soziale Wiedereingliederung über den Zugang zu Wohnraum fördern und arbeitet dabei mit einer Philosophie der nachhaltigen, kooperativen Entwicklung und der gegenseitigen Hilfeleistung.

Im Rahmen dieser Aktion waren etwa zehn Mitarbeiter von BNP Paribas Suisse daran beteiligt, kleine Häuser (Tiny Houses) im Ökodorf des Vereins in Sézegnin wieder in Schuss zu bringen. Neben dem Werkeln, Putzen und Ausbessern war der Tag auch eine Gelegenheit für die Teilnehmenden, sich mit den Bewohnern auszutauschen. Zudem gewannen sie einen Eindruck von den sozialen und umweltbedingten Herausforderungen, vor denen die Ökodörfer in der Schweiz stehen.

Diese Solidaritätsaktionen der Mitarbeiter von BNP Paribas Suisse spiegeln das umfassende unternehmerische Engagement der Bank wider.
Anfang des Jahres startete BNP Paribas ihr Solidaritätsstunden-Programm, um all ihre Mitarbeiter in den Ausbau ihres Engagements einzubinden. Durch die Gesundheitskrise ist unsere soziale Verantwortung größer als je zuvor. Und damit auch die Notwenigkeit, lokale Vereine, die Menschen in Not zu Hilfe eilen, finanziell und menschlich zu unterstützen.

Nach einer ersten Partnerschaft zwischen dem Swiss Polar Institute und der Fondation BNP Paribas Suisse zur Unterstützung schweizerischer Nachwuchsforscher in den Jahren 2016 bis 2018 haben beide nun beschlossen, ihre Zusammenarbeit für drei weitere Jahre fortzusetzen.

Der Polar Access Fund für Nachwuchsforscher: ein einzigartiges Tool zur Durchführung von Polarexpeditionen

Das in der EPFL ansässige Swiss Polar Institute (SPI) ist ein 2016 gegründeter Verband aus Schweizer Hochschulen. Es setzt sich aus der EPFL, dem Institut WSL, der ETH Zürich, der Universität Bern, der Universität Lausanne und den Editions Paulsen zusammen. Ziel des SPI ist es, die Schweiz zu einer Schlüsselfigur und einem Bindeglied im Bereich extremer Umgebungsbedingungen und Polarforschung zu machen. 

Nach der ersten erfolgreichen Zusammenarbeit im Jahr 2016 im Rahmen der Antarctic Circumnavigation Expedition beschlossen das SPI und die Fondation BNP Paribas Suisse die gemeinsame Errichtung eines Hilfsfonds, der es Nachwuchsforschern aus verschiedenen Disziplinen ermöglichen soll, ihre erste Polarexpedition zu unternehmen: der Polar Access Fund (PAF). Bei den Begünstigten handelt es sich um Doktoranden oder junge Post-Doktoranden an einer Schweizer Universität, die ein mit dem Klimawandel verbundenes Thema studieren.

Der PAF treibt nicht nur die Forschung voran, sondern stellt auch das erste Tool innerhalb der Schweiz dar, das diese Gruppe aus Nachwuchsforschern bei ihrer ersten realen Expedition unterstützt. Der Fonds bietet den Begünstigten zahlreiche Vorteile. Die Stipendiaten erhalten nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern lernen auch, unter Einhaltung eines bestimmten Budgets eine Expedition zu planen und die damit verbundene Logistik zu organisieren. Dabei werden sie bei jedem Schritt von den Experten des SPI unterstützt.

Weltweite Forschung zur Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels

Seit Gründung des PAF konnten 18 Forscher von acht Schweizer Forschungsinstituten Praxiserfahrung bei Expeditionen im Rahmen der Feldforschung sammeln. Übrigens waren 45 % der Begünstigten weiblich – ein toller Erfolg, sind Frauen in den Naturwissenschaften doch häufig unterrepräsentiert. Zu den Forschungsgebieten zählen unter anderem die Bereiche Biologie, Paläoklimatologie, atmosphärische Wissenschaften und Gletscherforschung. All diese Disziplinen ergänzen sich und veranschaulichen hervorragend die Komplexität der Forschungen auf dem Gebiet des Klimawandels.

Um ihre Untersuchungen ordnungsgemäß durchführen zu können, begeben sich die Stipendiaten in die Polarregionen. Hinter diesem Begriff verbergen sich allerdings zahlreiche Orte rund um den Globus. Zu den bekannteren zählen die Arktis sowie Grönland, die Antarktis ist hingegen aufgrund der dort fast ganzjährig vorherrschenden Extrembedingungen vom Menschen noch zu wenig erforscht. Zu guter Letzt erachten Wissenschaftler die unter Laien weniger bekannten Hochgebirge, wie den Himalaya oder die Anden, als den „Dritten Pol“ der Erde – einen vertikalen Pol mit zahlreichen Gletschern. Um sich auf diese zuweilen extremen Bedingungen vorzubereiten, müssen die Forscher des PAF vor ihrer Abreise ein spezielles Training absolvieren.

Ein multidisziplinäres Netzwerk dank der neuen Generation

Rund um den Fonds hat sich eine wahre Gemeinschaft gebildet. Da jedes Jahr fünf bis zehn neue Stipendiaten hinzukommen, bilden die Forscher des PAF mittlerweile ein multidisziplinäres Netzwerk, das passionierte Forscher im Bereich Klimawandel vereint, die weit über die Schweiz hinaus forschen. Diese Nachwuchsforscher machen das weltweit wachsende Interesse an den Polarregionen deutlich, die bei der Untersuchung der Erderwärmung Aufschluss geben können.

„Wir freuen uns sehr, unsere Zusammenarbeit am Polar Access Fund mit der Fondation BNP Paribas fortzusetzen. Als eine der ersten Initiativen des damals noch jungen Swiss Polar Institute liegt uns das im Jahr 2018 lancierte Projekt besonders am Herzen.
Seitdem steht es für das wachsende Interesse einer neuen Generation von Schweizer Forschern an den Polarregionen und Hochgebirgen, die eine entscheidende Rolle bei der weltweiten Klimaregulierung spielen. Der Entschluss, in junge Forscher am Anfang ihrer Karriere zu investieren, hat sich als voller Erfolg erwiesen.

Danièle Rod, Geschäftsführerin des Swiss Polar Institute

BNP Paribas engagiert sich für die Gleichstellung der Geschlechter und unterstützt den Film „WOMAN“

5 März 2020

Die BNP Paribas-Gruppe engagiert sich seit vielen Jahren für die Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frau und Mann und leistet so einen wichtigen Beitrag dazu, die Stellung der Frau in der Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken. In diesem Jahr unterstützt die Gruppe den Film „WOMAN“ der Regisseure Anastasia Mikova und Yann Arthus-Bertrand.

Förderung von Inklusion und Gleichberechtigung

BNP Paribas setzt sich seit vielen Jahren für die Gleichberechtigung von Frau und Mann ein. Dieses Engagement umfasst sowohl die Einführung neuer Maßnahmen als auch die Förderung bereits erfolgreicher Praktiken. Auf diese Weise sollen eine Kultur der Inklusion und Aufgeschlossenheit gefördert sowie Initiativen, die sich für dieses gesellschaftliche Thema einsetzen, unterstützt werden.

Um diesen sozialen und gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben und das UN-Ziel zu verwirklichen, Geschlechtergleichstellung zu erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung zu befähigen, trifft die Gruppe zukunftsweisende Entscheidungen. So setzt sie beispielsweise ehrgeizige Programme zur Förderung von Diversität um oder unterstützt neue künstlerische Ansätze, die das Bewusstsein bezüglich dieses Themas schärfen.

WOMAN von Anastasia Mikova und Yann Arthus-Bertrand

Aktuell unterstützt die BNP Paribas-Gruppe als wichtigster Partner den Kinostart des Films WOMAN der Regisseure Anastasia Mikova und Yann Arthus-Bertrand. Der Film wurde anlässlich der 76. Internationalen Filmfestspiele von Venedig im September 2019 zum ersten Mal vorgeführt und mit dem Sfera 1932 Award ausgezeichnet. Der Kinostart in der französischen Schweiz ist am 11. März 2020.

Der Einnahmen aus dem Film kommen der Organisation „WOMAN(s)“ zugute, die es sich zum Ziel gemacht hat, weltweit Frauen und Mädchen in Medienberufen auszubilden.

Die Welt mit den Augen der Frau

Der Film WOMAN soll zeigen, wie Frauen die Welt sehen, und verdeutlichen, welchen Platz Frauen gegenwärtig und in der Welt von morgen einnehmen. Hierzu werden dem Publikum knapp 2.000 Frauen jeden Alters aus allen Teilen der Welt vorgestellt sowie ihre Lebensgeschichten portraitiert, die von ihrer Kultur, ihrem Glauben und ihrer individuellen Familiengeschichte geprägt sind. Neben der Absicht, bestimmte Ungerechtigkeiten aufzuzeigen, mit denen Frauen im Laufe ihres Lebens konfrontiert sind, bringt der Film auch Bewunderung für ihre Entschlossenheit zum Ausdruck, Hindernisse und Stereotypen zu überwinden. Dazu werden unterschiedlichste Themen wie Mutterschaft, Bildung, Ehe und finanzielle Unabhängigkeit aufgegriffen.

BNP Paribas in der Schweiz freut sich, den CYBATHLON bei der Förderung der Forschung und Entwicklung von Assistenztechnologien für Menschen mit körperlichen Behinderungen zu unterstützen und somit Inklusion weiter voranzutreiben.

Als offizieller Partner des CYBATHLON 2020, nimmt sich BNP Paribas in der Schweiz den Werten der Organisation an, und unterstreicht so ihren Einsatz für Innovationen sowie ihr Engagement für soziale Gleichberechtigung.

„Als Bank setzen wir uns zusammen mit unseren Mitarbeitenden dafür ein, unsere Kräfte zu mobilisieren und dabei eine positive Wirkung zu erzielen. Für uns ist es eine Ehre, den CYBATHLON dabei zu unterstützen, die Forschung im Bereich alltagstauglicher Assistenzsysteme voranzutreiben und Inklusion zu fördern„

Monique Vialatou
CEO BNP Paribas in der Schweiz

Der CYBATHLON ist ein einzigartiger Wettkampf, bei dem sich Menschen mit körperlichen Behinderungen aus der ganzen Welt, sogenannte „Pilotinnen und Piloten“, in sechs Disziplinen und beim Lösen alltäglicher Aufgaben mittels technischer Assistenzsysteme messen. Bei der Entwicklung der Geräte arbeiten Technologieentwickler und Betroffene in engem Dialog. Der Wettkampf wurde 2013 ins Leben gerufen und wird seit 2016 alle vier Jahre von der ETH Zürich organisiert.

Dieses Jahr findet der Wettkampf zum zweiten Mal vom 2. bis 3. Mai 2020 in der SWISS Arena Kloten bei Zürich statt. Der erste Tag ist den Qualifikationsrennen gewidmet, der zweite Tag den Finalläufen. Die Besucherinnen und Besucher haben zudem die Möglichkeit, die sechs Disziplinen interaktiv zu erleben, um die Schwierigkeiten bei der Erledigung von alltäglichen Aufgaben aufgrund einer Behinderung besser zu verstehen. Die beiden Tage werden von vielen Emotionen und Spitzenleistungen erfüllt sein, und die Teams sich vom Enthusiasmus eines begeisterten Publikums tragen lassen können.

BNP Paribas engagiert sich für freiwillige Tätigkeiten, um zu einem gerechten und nachhaltigen Wachstum beizutragen. Eine der Säulen dieses Ansatzes besteht darin, den Mitarbeitern zu gestatten, während ihrer Arbeitszeit einen Beitrag zu den Bemühungen von Vereinen um eine integrativere und ökologischere Welt zu leisten. Deshalb hat sich die Gruppe das ehrgeizige Ziel gesetzt, im Jahr 2020 eine Million Stunden freiwilliger Tätigkeiten während der Arbeitszeit zu erreichen.

Diese Erfahrung lässt uns unsere kleinen Alltagssorgen relativieren. Aber man trifft auch Menschen, die sich jeden Tag dafür einsetzen, dass Bedürftige eine Mahlzeit in angenehmer Umgebung einnehmen können. Meines Erachtens sollte diese Art von Erfahrung systematisch gemacht werden, um uns die Realität der Armut in Genf im Jahr 2020 vor Augen zu führen”

Antoine Decosterd, Einkaufsabteilung von BNP Paribas in der Schweiz, Freiwilliger bei Carrefour-Rue

Im Rahmen dieses Engagements hat sich BNP Paribas in der Schweiz als lokales Ziel gesetzt, 5.000 Stunden der „Solidarität“ beizusteuern und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Anspruch auf jährlich 16 Stunden pro Person für ehrenamtliche Tätigkeiten zu gewähren.

Allein oder im Team –auf diese Weise kann jeder Mitarbeiter einen Teil seiner Zeit dafür verwenden, lokale Vereine bei ihren Maßnahmen vor Ort zu unterstützen oder ihren Bedarf an Kompetenzen zu decken.

Um diesem solidarischen Ansatz Dynamik zu verleihen, wurde an den Standorten Genf und Zürich vom 27. bis 31. Januar 2020 eine Woche der Freiwilligentätigkeit organisiert.

So haben sich die Mitarbeiter der Bank eine Woche lang bei Solidaritätsessen für Obdachlose, bei der Verteilung von Kleidung an die Bedürftigsten, bei Blutspenden und beim Coaching von qualifizierten Frauen mit Migrationshintergrund engagiert.

Der Wille, zu einer nachhaltigen Wirtschaft beizutragen, steht im Mittelpunkt der Mission und der Strategie von BNP Paribas. Damit dieses Engagement in sämtlichen Tätigkeiten der Bank in der Schweiz zum Ausdruck kommt, ist das Vermitteln dieser Überzeugungen und die Einbeziehung aller Mitarbeiter von entscheidender Bedeutung. Unseren Angestellten die Möglichkeit zu geben, lokalen Vereine während der Arbeitszeit Unterstützung zu leisten, passt bestens zu diesem Ansatz, und wir sind sehr stolz auf das Engagement, das die Teams in dieser ersten Woche der Freiwilligentätigkeit unter Beweis gestellt haben!

Isabelle Wolff
Head of Engagement
BNP Paribas in der Schweiz

Freiwilligenwoche in Kürze

170 FREIWILLIGE STUNDEN

100 FREIWILLIGE ZUSAMMENARBEITER

9 FREIWILLIGE MISSIONEN

Zwischen Juli 2016 und Dezember 2018 arbeitete BNP Paribas Schweiz zusammen mit der von Jugendlichen geführten NGO für nachhaltige Entwicklung Raleigh International, um zum Wiederaufbau und zur nachhaltigen Entwicklung Nepals beizutragen. Die gemeinsamen Maßnahmen in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Hygiene hatten für 16 isolierte ländliche Gemeinden in Nepal tiefgreifende und bedeutende Auswirkungen.

Nepal, ein Land, das 2015 von zwei dramatischen Erdbeben verwüstet wurde

Nepal ist das zweitärmste Land in Asien. Das Land tat sich schon immer schwer, für eine ausreichende Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in seinen Gemeinden zu sorgen, insbesondere für Bewohner von ländlichen und schwer zugänglichen Gebieten. Die beiden verheerenden Erdbeben, die Nepal 2015 erschütterten, verursachten enorme Schäden an seiner bereits schlecht funktionierenden Infrastruktur und verschlimmerten die bereits schwierige Lage noch.

Der Bezirk Gorkha, nordwestlich von Kathmandu, war das Epizentrum des ersten Erdbebens vom April 2015. Seine Gemeinden waren mit am stärksten betroffen. Nur 30% der Menschen (von einer Bevölkerung von 271.061) hatten nach dem Erdbeben Zugang zu einer geschützten Quelle für sauberes Trinkwasser.

Eine strategische Partnerschaft zur Verbesserung der Infrastrukturen und Praktiken für die Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung und Hygiene (WASH)

BNP Paribas Schweiz ist es wichtig, als Bank Verantwortung zu übernehmen und positive Veränderungen in unseren Gesellschaften zu bewirken und ging daher eine 3-jährige Partnerschaft mit Raleigh International ein, einer Nichtregierungsorganisation, die sich dafür einsetzt, in bedürftigen Gemeinden nachhaltige Veränderungen durch die Jugend zu erreichen.

Zwischen Juli 2016 und Dezember 2018 arbeiteten BNP Paribas (Suisse) SA und Raleigh International zusammen, um die Haushalte in 16 der am stärksten betroffenen Gemeinden Nepals mit sicherem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen zu versorgen.

Über 1.500 Menschen profitieren jetzt von dem verbesserten Zugang zu sicherem und sauberem Wasser, fast 400 wurden bei der Installation von sanitären Einrichtungen unterstützt und fast 800 Menschen haben jetzt Handwaschstationen vor ihren Häusern. Sichere Hygienepraktiken wurden den Bewohnern der Gemeinden durch eine Reihe von Informationsveranstaltungen nahegebracht, die zu einer positiven Verhaltensänderung in Bezug auf WASH beitrugen.

Nachhaltige Auswirkungen mit dem Engagement der lokalen Gemeinschaften

Für die Durchführung des Projekts wurden internationale ehrenamtliche Mitarbeiter engagiert, von denen 7 Manager der Bank waren. Es wurden aber auch nepalesische Jugendliche engagiert, um sowohl ihre persönliche Beschäftigungsfähigkeit und ihre Führungsqualitäten zu stärken als auch um eine engagierte und qualifizierte nepalesische Jugend heranzuziehen.

Die lokalen Gemeinschaften waren außerdem in jeder Phase der Projektabwicklung vollständig eingebunden und beteiligt, um die Eigenverantwortung für die Maßnahmen zu begünstigen. Die gesamten Bauarbeiten wurden entsprechend den von der Nationalen Behörde für Wiederaufbau festgelegten Standards durchgeführt, wodurch gewährleistet werden soll, dass die Infrastruktur künftigen Erschütterungen besser standhält.

Derzeit geben 89% der Menschen an, dass sich ihr Leben nach dem Abschluss der WASH-Maßnahmen in ihrer Gemeinde verbessert hat und dass sie einen Zugang zu einer Quelle von sauberem, sicherem Trinkwasser in ausreichender Menge haben, die höchstens 30 Minuten von ihrem Haus entfernt ist.

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