BNP Paribas in der Schweiz

Themenwoche zur Förderung von Diversität und Inklusion

22 Oktober 2020

Vom 12. bis 16. Oktober 2020 organisierte die Bank eine Reihe von Events, um die verschiedenen Herausforderungen rund um Diversität und Inklusion zu beleuchten. Auch an inspirierenden Erzählungen mangelte es nicht.

Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung, Aussehen, Herkunft, Religion, aber auch Bildung, gesellschaftliches Umfeld oder persönlicher Hintergrund zählen zu den Merkmalen, die zwar jede(n) von uns einzigartig machen, jedoch auch zu Diskriminierung führen können. Daher ist es wichtig, diese Themen offen anzusprechen und zu erörtern.

Die Themenwoche rund um Diversität und Inklusion innerhalb der Bank bot den fast 230 teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Gelegenheit, sich kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen.

Workshops zur Förderung von inklusivem Verhalten

Zwei Schulungen zu Sexismus und Mobbing sowie zum Thema Elternschaft im Arbeitsleben standen den Mitarbeitenden zur Auswahl, um ihnen Möglichkeiten für ein besseres Zusammenleben aufzuzeigen – nicht nur bei der Arbeit, sondern auch zu Hause.

In diesem Jahr hat die Bank ihr Betreuungsangebot für „frisch gebackene Eltern“ ausgeweitet und bietet nun insbesondere Erziehungsurlaub (Mutterschaft, Adoption, zweiter Elternteil) für sämtliche Familienmodelle. Als verantwortungsvoller Arbeitgeber liegt uns die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben überdies besonders am Herzen.

Inclusive Leadership vorleben

Caroline Courtin, Group Head of Diversity & Inclusion, führte unseren Mitarbeitenden vor Augen, dass beim Management von Diversität und Inklusion insbesondere Führungskräfte eine zentrale Rolle spielen. Durch den Austausch und Kontakt mit anderen Führungskräften der Bank in der Schweiz, unter anderem Lionel Berthier, Personalverantwortlicher in der Schweiz, konnte BNP Paribas den Führungskräften verschiedene Begleitprogramme vorstellen, mit denen sie diese Verantwortung besser erlernen können.

„Eine inklusive Führungskraft zu sein bedeutet, Inklusion zu verkörpern und mit unserem Verhalten und unseren Taten beispielhaft vorangehen. […] Die Umsetzung eines respektvollen Arbeitsplatzes schafft und fördert Produktivität und bewirkt, dass die Menschen sich wohlfühlen, sich frei äußern und neue Ideen einbringen. Das alles führt zu Wertschöpfung für den Kunden und letztendlich für die Bank.” Garrick Smith, Head of BNP Securities Services.

 

Durch die Inklusion von Menschen mit Behinderungen ermöglicht man ihnen, das zu tun, was sie tun möchten – genau wie alle anderen auch”

Roland Sigrist, Executive Director von Cybathlon

Inklusion von Personen mit eingeschränkter Mobilität fördern

Die Bank setzt sich gezielt dafür ein, Personen mit eingeschränkter Mobilität aufzunehmen und sie zu integrieren. Dieses Engagement zeigt sich etwa in der Inklusionspolitik der BNP Paribas, aber auch in symbolträchtigen Partnerschaften, wie etwa dem Rollstuhltennisturnier im Rahmen der Swiss Open, oder aber dem Cybathlon, einem internationalen Wettkampf rund um die neuesten Assistenztechnologien für Menschen mit Behinderungen.

Wir von Pride möchten, dass die`{`Mitarbeitenden`}` in einem Umfeld, in dem die Grenze zwischen Beruf und Privatleben zunehmend verwischt, einen Teil ihres Privatlebens bedenkenlos preisgeben können.”

Aurélien Dubus, Sponsor des Netzwerks Pride

Mitarbeiter für Inklusionsthemen sensibilisieren

Die Themenwoche Diversität ist auch eine Gelegenheit, noch einmal auf unsere Partnernetzwerke MixCity, WeGenerations und Pride aufmerksam zu machen. Alle drei Netzwerke stehen dafür, dass Diversität und Inklusion im Arbeitsalltag gelebt und von allen mitgetragen werden müssen, um integraler Bestandteil der Unternehmenskultur zu werden.

„Wir können Fortschritte erkennen und das ist gut so. Doch wir sind uns alle einig, dass weitere Verbesserungen möglich sind, um Gleichstellung zu erreichen.“ Claudie Gheno, Vorstandsmitglied von MixCity.

 

BNP Paribas in der Schweiz

BNP Paribas (Suisse) SA konzentriert die Geschäftstätigkeit auf die Bereiche Corporate & Institutional Banking und Wealth Management

22 September 2020

BNP Paribas (Suisse) SA hat beschlossen, ihre Transaktionsfinanzierungsaktivität im Rohstoffsektor einzustellen. Die Bank ist darauf bedacht, dass im Zusammenhang mit dem Rückzug aus diesem Geschäftsbereich die Interessen der Kunden gewahrt werden.

Als Folge des Rückzugs aus der Rohstofffinanzierung prüft die Bank Massnahmen, welche den Abbau von bis zu 120 Stellen in Genf bedeuten könnten.

Heute gibt die Bank deshalb auch die Eröffnung einer Mitarbeiterkonsultation bekannt. Diese soll es den Mitarbeitenden erlauben, Vorschläge zu unterbreiten, welche die Zahl der möglichen Entlassungen oder deren Auswirkungen reduzieren, sowie entsprechende Massnahmen auszuhandeln.

Gleichzeitig forciert die Bank ihre Entwicklung in der Schweiz im Geschäft mit Kunden in den Bereichen Global Banking, Global Markets und Securities Services im Corporate & Institutional Banking sowie im Wealth Management.

BNP Paribas ist seit 1872 in der Schweiz tätig. Die Schweiz ist von strategischer Bedeutung und steht im Zentrum der europäischen Aktivitäten der Gruppe. Die Bank verfolgt heute eine Strategie, welche auf diese beiden Bereiche ausgerichtet ist. Das Corporate & Institutional Banking konzentriert seine Tätigkeit auf grosse und mittlere Schweizer Unternehmen, multinationale Konzerne und Finanzdienstleister. Das Wealth Management in der Schweiz ist auf Unternehmer und sehr vermögende Privatpersonen und begleitet diese Kunden langfristig mit umfassenden Finanzierungs- und Vermögensverwaltungslösungen.

BNP Paribas in der Schweiz

Gespräch mit Marie-Angélique Rault

28 Juli 2020

Marie-Angélique kam vor einem Jahr zu BNP Paribas Suisse und leitet mit großer Begeisterung das Learning & Development Team. Die kontinuierliche Weiterbildung von Mitarbeitern ist eine Herausforderung, der sich alle Unternehmen stellen müssen. Bei uns ist es zudem Teil unseres Versprechens als Arbeitgeber, die berufliche Weiterentwicklung jedes Einzelnen zu ermöglichen.
Wir passen unser Weiterbildungsangebot beständig an die Bedürfnisse unserer Mitarbeiter sowie ihre jeweiligen Fähigkeiten und beruflichen Entwicklungsziele an. In diesem Jahr hat das Thema Weiterbildung allerdings eine ganz besondere Rolle gespielt.
Vor diesem Hintergrund berichtet uns Marie-Angélique Rault über die zahlreichen Herausforderungen, mit denen sie in diesem Jahr bereits konfrontiert war, und erläutert, wie sie es geschafft hat, diese zu bewältigen.

Können Sie sich und Ihre berufliche Laufbahn kurz vorstellen?

Ich habe bereits bei verschiedenen Bankinstituten gearbeitet, bevor ich 2013 zu BNP Paribas in Kanada wechselte, wo ich im Cash Management Team tätig war. Ab 2015 konzentrierte ich mich dann stärker auf den Bereich Learning & Development und wurde in diesem Rahmen schließlich im Juni 2019 in die Schweiz versetzt, wo ich im Bereich Human Resources innerhalb des Change Management Teams die Leitung für die L&D-Aktivitäten in der Schweiz übernahm.

Wie sieht Ihr Alltag im Bereich der Weiterbildung aus?

Im Alltag besteht meine Aufgabe darin, Programme zu entwickeln, zusammenzustellen und umzusetzen, die es einerseits unseren Mitarbeitern ermöglichen, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln, und bei denen andererseits die strategischen Herausforderungen unserer Bank berücksichtigt werden. Zudem bin ich damit beauftragt, eine Kultur des kontinuierlichen Lernens zu entwickeln.

Mit welchen Schwierigkeiten sind Sie konfrontiert?

Aus meiner Sicht besteht die größte Herausforderung darin, dass wir in einer sich ständig verändernden Welt leben, die nach permanenter Anpassung verlangt.
Es ist daher von entscheidender Bedeutung, unsere Mitarbeiter und Führungskräfte dabei zu unterstützen, sich besser auf dieses Umfeld einzustellen. Das gilt sowohl in Bezug auf ihre Einstellung als auch in Bezug auf den Erwerb neuer technischer und digitaler Kompetenzen.

Wir möchten also dazu beitragen, dass sich unsere Teams besser einbringen, ihre Leistungsfähigkeit erhalten bleibt und sie in die Lage versetzt werden, sich jene Fähigkeiten anzueignen, die in der Arbeitswelt von morgen und damit für die Transformation unseres Unternehmens von entscheidender Bedeutung sind.
Angesichts dieser Herausforderungen müssen wir die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter und Führungskräfte in vielerlei Bereichen weiterentwickeln. Aus diesem Grund haben wir unser Weiterbildungsangebot vollständig überarbeitet. Dazu haben wir insbesondere die Themen identifiziert, die für den Erfolg unserer Transformationsprozesse entscheidend sind (Change Management, Innovation, digitale Kultur, Weiterbildungsprogramme für unsere Führungskräfte usw.).

Um unseren Mitarbeitern den Zugang zu diesen verschiedenen Weiterbildungskursen zu erleichtern, haben wir uns zudem für entsprechend geeignete Formate und insbesondere wenig zeitintensive Angebote wie Workshops entschieden. Und schließlich haben wir beschlossen, auch unsere internen Ressourcen nicht ungenutzt zu lassen und auf mehr „Social Learning“ zu setzen, denn wir verfügen über zahlreiche Mitarbeiter, die sich in einem bestimmten Bereich besonders auskennen und ihr Wissen mit anderen Mitarbeitern teilen könnten. Ich bin von diesem Ansatz überzeugt und glaube, dass er im Hinblick auf das Engagement jedes Einzelnen in diesen Zeiten des Wandels besonders zielführend ist.

Konnten Sie in Bezug auf das Interesse der Mitarbeiter an Weiterbildungen seit Beginn des Jahres eine Veränderung feststellen?

Ja, meiner Ansicht nach ist das Interesse unserer Mitarbeiter im Laufe der vergangenen Monate klar gestiegen. Wie wir festgestellt haben, investieren sie dabei nicht nur Zeit, um auf einen bestehenden Bedarf zu reagieren, sondern auch, weil sie von sich aus den Wunsch haben, sich weiterzuentwickeln. Im gleichen Zuge ist auch unsere Basis an „internen Ausbildern“ gewachsen. Meines Erachtens haben unsere Mitarbeiter erkannt, welche Vorteile es hat, Fachwissen mit anderen zu teilen, und wie sinnvoll es ist, ihre Aktivitäten anderen zu präsentieren.

Wie war es Ihnen und Ihrem Weiterbildungsteam möglich, Ihre Mitarbeiter während der Zeit der Kontaktbeschränkungen und der anschließenden Lockerungen weiterhin zu unterstützen?

Während des COVID-19-Lockdowns haben wir Trainingsprogramme, die im Stil klassischen Schulunterrichts geplant waren, komplett eingestellt. Weil es uns jedoch wichtig erschien, mit unseren Mitarbeitern in Kontakt zu bleiben, haben wir gemeinsam mit dem Change Management Team und dem L&D-Team nach Alternativen gesucht. Aus diesem Grund haben wir Webinare zu verschiedenen Themen zusammengestellt, die den veränderten Alltag von uns Arbeitnehmern betreffen (Vereinbarkeit von Familie und Telearbeit, digitale Hilfsmittel, Zeit- und Prioritätenmanagement im Homeoffice, Auswirkungen von COVID-19 auf unser Arbeitsweise usw.). Diese wenig zeitintensiven Formate sind dabei schnell zum großen Erfolg geworden, und letztendlich glauben wir, dass wir sie auch in Zukunft anbieten werden, wenn wir diese Ausnahmesituation irgendwann überstanden haben.

Wie haben Sie selbst diese Ausnahmesituation erlebt?

Ich für meinen Teil habe diese Zeit als sehr positiv erlebt. Dem Change Management Team und dem L&D-Team ist es sehr schnell gelungen, auf die Krise zu reagieren. Beide Teams waren für unsere Mitarbeiter durchgehend präsent und konnten ihnen weiterhin Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung anbieten. Ich finde es sehr spannend, dass wir eine Phase durchlebt haben, in der wir uns von heute auf morgen auf neue Arbeitsweisen einstellen und lernen mussten, unsere digitalen Hilfsmittel noch besser zu nutzen und einfach besser zusammenzuarbeiten.

Haben Sie irgendwelche positiven Erfahrungen gemacht, die Sie mit uns teilen möchten? Haben Sie eine bestimmte Botschaft für uns?

Ich habe sogar zwei Botschaften: Die erste ist, dass ich mir wünsche, dass diese Begeisterung für Weiterbildungen anhält und weiter wächst, und dass das L&D- sowie das HR-Team dazu beitragen, diese Dynamik zu verstärken. Daher ist es besonders wichtig, dass sich jeder Mitarbeiter Zeit nimmt, um über seinen Bedarf an Weiterbildungen nachzudenken, und sich die Mühe macht, einen persönlichen Weiterbildungsplan aufzustellen.
Meine zweite Botschaft lautet, dass ich ganz klar immer auf der Suche nach neuen „internen Ausbildern“ bin. Unsere Bank ist reich an Talenten, die sich auf einem bestimmten Gebiet besonders auskennen – dies sollten wir uns zunutze machen!

BNP Paribas in der Schweiz

Gespräch mit Frédéric Lahoude

29 Juni 2020

Mitte Juni fand der Hackathon „Geneva Resilience Hack“ für mehr Resilienz statt. Diese Initiative war von Open Geneva, vom Département du Développement Économique des Kantons Genf, der Universität Genf und der Fachhochschule Westschweiz Genf ins Leben gerufen worden. Veranstalter war der Krisenfonds für Innovation und Resilienz, an dem BNP Paribas in der Schweiz als Partner beteiligt ist.

Die Initiative hat zum Ziel, innovative gemeinsame Lösungen für die Anpassung an die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen vorzulegen, um die durch die Gesundheitskrise hervorgerufenen wirtschaftlichen Probleme zu bewältigen.

Wir haben mit unserem Mitarbeiter Frédéric Lahoude gesprochen, der an dieser Veranstaltung teilgenommen hat. Frédéric Lahoude.

Warum hast du am Resilience Hack teilgenommen? Wusstest du, was dich dort erwartet?

Bei der ersten Einladung zögerte ich zunächst, mich anzumelden, weil ich noch anderweitig sehr beschäftigt war. Als die zweite Einladung kam, nahm ich mir die Zeit, die einzelnen Themen durchzugehen, und das erste davon, „Telearbeit, Mobilität, Arbeitsplätze, Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz“ interessierte mich sehr im Hinblick auf die Erfahrungen, die ich in den letzten Monaten gemacht hatte. Dies war das erste Mal, dass ich an einem Hackathon teilgenommen habe. Ich wusste aber schon von einigen Bekannten, die bereits teilgenommen hatten, worum es dabei geht. Ich sah mir die Einzelheiten genauer an und konnte mir für den Hackathon vom Freitag, den 12. Juni mittags bis Sonntag, den 14. Juni mittags frei nehmen.

Ich war fest davon überzeugt, meine Erfahrungen einbringen und einen Beitrag zu dieser Arbeitsgruppe leisten zu können und auch selbst von diesem Austausch zu profitieren.

Was ist ein Hackathon?

Alles in allem ist es ein Austausch verschiedener Kompetenzen für ein beschleunigtes Brainstorming zu einem bestimmten Thema. Man könnte es als eine Art Hochgeschwindigkeits-Ideenfindung bezeichnen.

An welchem Projekt hast du gearbeitet?

Jemand aus der Gruppe hatte ein Selbstdiagnose-Tool zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Telearbeit vorgeschlagen.

Zu Beginn des Hackathons hatten sich knapp 30 Personen für dieses Thema angemeldet. Konkret arbeiteten tatsächlich neun Personen ernsthaft daran.

Diese Personen hatten unterschiedliche Hintergründe, was den Austausch umso mehr bereicherte.

Es waren Leute aus dem akademischen Milieu, dem Personalbereich, Berater, Unternehmensdienstleister, Vertreter staatlicher Einrichtungen und ich selbst als Vertreter des Privatsektors (Banken) daran beteiligt.

Die gegenseitige Ergänzung kam unserer Gruppe sehr zugute.

Ermöglichen die gemeinsamen Überlegungen und Ideen die Umstellung gewisser Gewohnheiten nach der Krise und leisten einen Beitrag zur besseren Bewältigung künftiger Krisen.”

Frédéric Lahoude

Woraus bestand das Projekt, an dem du gearbeitet hast?

Der Lockdown hat unsere Arbeitsgewohnheiten auf den Kopf gestellt. Er hatte eine zuweilen abrupte und hastige Umstellung auf Telearbeit zur Folge, und viele Menschen lernten deren Grenzen, aber auch deren Potenzial kennen. In dieser neuen Situation wurde der Bedarf an Ressourcen zur Optimierung dieser Arbeitsweise deutlich, um Privat- und Arbeitsleben mit den Anforderungen an Produktivität und wirtschaftliche Effizienz und mit der Verringerung der CO2-Bilanz in Einklang zu bringen.

Unsere Arbeitsgruppe hatte sich daher vorgenommen, eine Lösung zu entwickeln, die (Tele-)Arbeitnehmer und ihre Arbeitgeber bei der Einführung der Telearbeit bzw. der Optimierung der Telearbeitsbedingungen unterstützen soll. Dies wird vor allem durch eine Selbstdiagnose erreicht, auf deren Grundlage Empfehlungen, Ratschläge und individuelle Verfahrenspraktiken erstellt werden. Diese Funktion soll als Tool für die Lebensqualität bei der Arbeit, zur Unterstützung der Organisation und außerdem den Mitarbeitern als Argumentationshilfe zugunsten der Telearbeit dienen, das Management der Telearbeit unterstützen und bei der Entscheidung helfen, ob Telearbeit für die Mitarbeiter eingeführt bzw. weiterentwickelt werden soll.

Während des Hackathons arbeiteten wir also an einem Open-Source-Tool mit dialogfähigen Schnittstellen und einem Empfehlungsmodul auf Grundlage umfassender Quellen zum Thema Telearbeit. Es ermöglicht auch einen Output auf mehreren Ebenen: Einzelperson, Team, Abteilung/Dienststelle, Unternehmen, und dient außerdem als Datenbank für die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Telearbeit.

Wie geht es nach dem Projekt/dem Hackathon weiter?

Über den Rahmen des Hackathons hinaus, der weitergeführt wird, haben wir den Kontakt mit einem Netzwerk aus sechs engagierten Personen aufrechterhalten, die dieses „Abenteuer“ fortsetzen möchten.

Zunächst einmal haben wir uns zum Ziel gesetzt, ein sprechendes Modell vorzustellen, das hoffentlich aussagekräftig genug ist, um einige Pilotprojekte in verschiedenen Gemeinschaften starten zu können.

Wird Resilience Hack irgendwelche positiven Auswirkungen auf die Zeit nach Covid-19 haben?

Ob es sich um das Thema, an dem ich mitgearbeitet habe, oder die anderen Themen handelt: In jedem Fall hat die Verwirklichung der Projekte neue Ideen hervorgebracht, wie man der nächsten (Pandemie- oder sonstigen) Krise dank der Erfahrungen mit Covid-19 und der beim Hackathon gewonnenen Ideen besser begegnen kann. Die unterschiedlichen Themen befassten sich mit einem breiten Spektrum an Problemen und Lösungen (KMU, Tourismus einschl. Geschäftsreisen, Kultur, Gesundheitswesen, Gesellschaft, Bildung, Automatisierung gefährlicher Berufe, lokale Fertigung, Projektmanagement aus der Ferne für NRO, Technologien für Handel und Gastronomie usw.).

Auch wenn nicht alle Ideen umgesetzt werden, ermöglichen die gemeinsamen Überlegungen und Ideen die Umstellung gewisser Gewohnheiten nach der Krise und leisten einen Beitrag zur besseren Bewältigung künftiger Krisen.

Was hat dir diese Erfahrung gebracht? Würdest du die Veranstaltung weiterempfehlen?

 Was ich aus diesen drei Tagen mitgenommen habe, ist vor allem eine intensive Erfahrung (ich hatte für mein persönliches Engagement zehn Stunden angesetzt, schließlich waren es fast doppelt so viele). Abgesehen davon, dass ich zum ersten Mal an einem Hackathon teilgenommen habe, war dies zugleich auch ein Hackathon auf Distanz. Auf diese Weise habe ich viele kollaborative Tools kennen und bedienen gelernt (Slack, MIRO, Rocket.Chat, MindMeister, Zoom, Google Docs usw.).

Ich werde vor allem das gute Einvernehmen und die breite Diversität der Beteiligten in Erinnerung behalten, die für einen interessanten und bereichernden Austausch gesorgt haben.

Ich würde dieses Erlebnis ohne Zögern weiterempfehlen.

BNP Paribas in der Schweiz

Berufung von Carole Ackermann in den Verwaltungsrat von BNP Paribas (Suisse) SA

18 Juni 2020

Carole Ackermann wurde 1970 geboren und ist in Zürich aufgewachsen.

Als Vorsitzende und Mitbegründerin der Diamondscull AG investierte sie sehr frühzeitig in Unternehmen aus dem IT- und Kommunikationssektor. Carole Ackermann ist außerdem Verwaltungsratmitglied bei verschiedenen Unternehmen wie Allianz Suisse, BKW, BVZ Holding und der Innovationsagentur be-advanced, Co-Vorsitzende des Female Innovation Forum und Jurymitglied von Venture Kick.

Sie verfügt über einen Doktortitel in Marketing der Universität St. Gallen und ist heute Lehrbeauftragte für Betriebswirtschaft und Integrationsprojekte.

Sie verfügt über Unternehmergeist und denkt integrativ aber bodenständig. Sie ist stets auf Suche nach neuen Ideen und bereit, diese zu diskutieren und zu fördern sowie dazu beizutragen, diese in konkrete Projekte und Ergebnisse umzusetzen. Carole Ackermann tritt auch bei Konferenzen zu den Themen Unternehmertum, Start-ups und Frauen in diesem Bereich auf.

Weitere Informationen über die Verwaltungsratsmitglieder
BNP Paribas in der Schweiz

Gespräch mit Johanne Riendeau

16 Juni 2020

Während der Ausgangsbeschränkungen waren sämtliche Mitarbeiter von BNP Paribas in der Schweiz mobilisiert, um zu gewährleisten, dass unsere Kunden weiterhin Zugang zu unseren Dienstleistungen haben.

Wir haben uns mit Privatkundenbetreuerin Johanne Riendeau unterhalten, die die Key Client Group für das Wealth Management betreut. Sie hat uns ihre Sichtweise der Phase der Ausgangsbeschränkungen geschildert und zugleich erläutert, wie die ungewöhnliche Situation die Digitalisierung vorangetrieben hat, und wie es möglich war, die Kundenbindung zu stärken.

Die Ausgangsbeschränkungen haben die Digitalisierung unserer Prozesse (elektronische Unterschriften, Verzicht auf Ausdrucke, sichere gemeinsame Nutzung von Dokumenten usw.) beschleunigt und so für mehr Effizienz während der Krise gesorgt. ”

Johanne Riendeau

Guten Tag Johanne, könnten Sie uns ihre Tätigkeit genauer darlegen?

Ich bin Mitglied der Geschäftsleitung und Privatkundenbetreuerin der Key Client Group für BNP Paribas Wealth Management in der Schweiz.

Ich betreue Privatkunden aus dem Vereinigten Königreich und internationale Privatkunden im Allgemeinen. Innerhalb des Privatkundengeschäfts für die Key Client Group arbeite ich mit unseren Experten zusammen, um unsere gesamte Expertise im Bereich Investment, Privat Equity, Kredite, Immobilien sowie Vermögensplanung in den Dienst unserer UHNW-Kunden zu stellen.

Wie haben Sie diese ungewöhnliche Zeit erlebt?

Ich bin seit Mitte März im Homeoffice tätig. Seit dem 18. Mai kehren wir allmählich in unsere Räumlichkeiten zurück und sind etwa alle drei Wochen eine Woche lang im Büro. Um die Abstandsregeln einzuhalten, ist die Anzahl der Mitarbeiter dabei begrenzt.

Ich fühle mich sehr privilegiert, da ich weiterhin unter guten Bedingungen arbeiten kann und in einer Zeit, die für alle äußerst schwierig ist, für eines der robustesten Unternehmen tätig bin.

Es war überaus eindrucksvoll zu sehen, in welch kurzer Zeit unser Unternehmen für über 1.000 Mitarbeiter in der Schweiz Homeoffice-Arbeitsplätze eingerichtet hat! Dadurch konnten wir unser Qualitätsniveau gegenüber unseren Kunden aufrechterhalten und zugleich ruhigen Gewissens in einer sicheren Umgebung arbeiten – zu einem Zeitpunkt, in dem die Pandemie sich in der Schweiz schnell ausbreitete.

Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen hatten wir plötzlich alle mehr Zeit und konnten uns privat häufiger mit Freunden und Familie über Facetime oder Zoom austauschen. Auf solche schönen gemeinsam verbrachten Momente sollte man auch nach der Krise unbedingt Wert legen!

Die jüngsten schrittweisen Lockerungen sind sowohl in gesundheitlicher als auch sozialer Hinsicht ein positives und willkommenes Signal. Es ist schön, die Kollegen wiederzusehen und, so hoffen wir, mit den Grenzöffnungen bald auch die Kunden.

Hat sich ihre Arbeitsweise durch die Ausgangsbeschränkungen und die erforderliche Telearbeit verändert?

Der Übergang zum Flex Office im vergangenen Herbst war bereits ein großer Schritt. Die Ausgangsbeschränkungen haben die Digitalisierung unserer Prozesse (elektronische Unterschriften, Verzicht auf Ausdrucke, sichere gemeinsame Nutzung von Dokumenten usw.) beschleunigt und so für mehr Effizienz während der Krise gesorgt. Davon werden wir auch in Zukunft profitieren.

Wie hat die Situation ihre Beziehung zu den Kunden beeinflusst?

Für unsere Kunden ist es zum einen beruhigend, die Bank finanzstark zu wissen. Zum anderen konnten wir auch mit der schnellen Umsetzung unseres Notfallplans während der Krise überzeugen. Dank den zahlreichen Mitteilungen, Updates und Ratschlägen in einer Zeit großer Ungewissheit konnten wir die Beziehung zu unseren Kunden weiter festigen.

BNP Paribas in der Schweiz

BNP Paribas Schweiz zeigt sich in der Covid-19-Krise solidarisch

In den vergangenen Wochen hat die Bank eine Reihe von Solidaritätsmaßnahmen für verschiedene Bevölkerungsgruppen umgesetzt: Personen, die sich in einer prekären Lage befinden, Jugendliche, die unter der digitalen Kluft leiden, Krankenhäuser und Pflegepersonal sowie die Genfer KMU.

9 Juni 2020

Seit Beginn der COVID-19-Pandemie hat sich die gesamte BNP Paribas-Gruppe mobilisiert, um den Bevölkerungsgruppen und Institutionen Hilfe zu leisten, die die Gesundheitskrise am stärksten getroffen hat. Der ins Leben gerufene weltweite Notfallplan umfasst über 50 Millionen Euro und sieht konkrete Maßnahmen unter Berücksichtigung der örtlichen Besonderheiten in zahlreichen Ländern vor, in denen die Gruppe präsent ist. Vorrangig unterstützt werden dabei Krankenhäuser, anfällige Bevölkerungsgruppen und die Jugend. 

In der Schweiz wurde dieser Solidaritätsplan wie folgt umgesetzt:

Wir sind darüber hinaus bemüht, mit besonders isolierten Bedürftigen regelmäßig telefonisch Kontakt zu halten und für Personen in überaus prekären Situationen die Versorgung mit Lebensmitteln sicherzustellen und sie ggf. bei der Zahlung ihrer Miete zu unterstützen.”

Benjamin Lachat

Die nach einem Aufruf an die Mitarbeiter gesammelten Spenden wurden von einer institutionellen Spende der Bank großzügig unterstützt und kamen dem Roten Kreuz in Genf, Zürich und Lugano in Höhe von über 60’000 CHF zugute. Seit Beginn der Gesundheitskrise hat das Rote Kreuz seine Aktivitäten neu auf die isolierten und gefährdeten Bevölkerungsgruppen und Personen in einer besonders prekären Lage ausgerichtet, um sie vor der Epidemie zu schützen.

Getreu unserer Mission, bedürftigen Personen Hilfe zu leisten, ist es dem Roten Kreuz Genf seit Beginn der Pandemie in der Schweiz gelungen, seine Aktivitäten entsprechend anzupassen. Wir haben insbesondere einen Dienst eingerichtet, der Risikogruppen in Selbstisolation unterstützt, indem ihnen beispielsweise Einkäufe geliefert werden oder das Gassigehen abgenommen wird. Wir sind darüber hinaus bemüht, mit besonders isolierten Bedürftigen regelmäßig telefonisch Kontakt zu halten und für Personen in überaus prekären Situationen die Versorgung mit Lebensmitteln sicherzustellen und sie ggf. bei der Zahlung ihrer Miete zu unterstützen. Solche Aktionen sind nur dank unseren Hunderten von Freiwilligen und dank der Unterstützung durch großzügige Geldgeber möglich, denen wir von Herzen danken möchten.“ Benjamin Lachat, Beauftragter für Mittelbeschaffung, Rotes Kreuz Genf

Eine institutionelle Spende an die Genfer Universitätskliniken (HUG) zur Finanzierung der Anschaffung zweier professioneller 3D-Drucker der neuesten Generation, mit denen schnell und autonom verschiedene Teile für die medizinische Ausrüstung realisiert werden können, insbesondere für die Patienten und den Schutz des Pflegepersonals.

Diese neuen Drucker unterstützen die aktuelle und zukünftige Produktion des 3D-Druckzentrums der Universitätskliniken Genf zusätzlich. Es macht sich beispielsweise unmittelbar bemerkbar, dass die Realisierung eines Clips für das Gummiband der Maske den Tragekomfort für die Teams der HUG und ihre Patienten deutlich verbessert. Dank den zwei neuen Druckern wird die aktuelle Produktionskapazität für die Clips verdoppelt. Darüber hinaus tragen sie zur Innovation und Forschung innerhalb der HUG bei, etwa mit der Erstellung von Prototypen oder anatomischen Modellen.Stéphane Hertig, Verantwortlicher des Druckzentrums, Abteilung Chirurgie, HUG

Eine institutionelle Spende an die Organisation YOJOA –Youth Job Accelerator, die sich für die berufliche Integration junger Geflüchteter in Genf einsetzt. Damit soll die Anschaffung von 20 Notebooks für die Jugendlichen des Programms finanziert werden, die derzeit zwar die Schule besuchen, jedoch ohne Laptops nicht in der Lage waren, den Schulunterricht von zu Hause aus zu verfolgen.

Eine Unterstützung durch Kompetenzen durch freiwillige Mitarbeiter, die sich an die Genfer KMU, die Partner von réalise sind, richtet (eine Einrichtung, die von der Stiftung BNP Paribas Schweiz für das Projekt Opportunity unterstützt wird, das Chancengleichheit für die Berufe der Wirtschaft von morgen anstrebt).

Unsere beiden Unternehmen engagieren sich stark und begrüßen den Wandel. Aufgrund dieser gemeinsamen Werte haben sie mit vereinten Kräften einen Solidaritätsplan lanciert, der den Genfer KMU gewidmet ist. Die Partner von réalise haben so die Möglichkeit, von den Kompetenzen von BNP Paribas in der Schweiz Gebrauch zu machen! Nach der Coronakrise: eine Welt im Wandel durch den Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft!

Cécile Marguerat, Beauftragte für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, réalise

Eine Unterstützung durch Kompetenzen für den neuen Krisenfonds „Fonds d’innovation de crise et de résilience“ des Kantons Genf, dessen Ziel es ist, sich durch die Entwicklung disruptiver Projekte an die aktuellen und künftigen wirtschaftlichen Herausforderungen auf innovative und kollektive Art anzupassen. In diesem Zusammenhang haben die Mitarbeiter der Bank die Möglichkeit, vom 12. bis 14. Juni am Geneva Resilience Hack teilzunehmen.

BNP Paribas in der Schweiz

Interview mit Slalven Maligec

20 Mai 2020

In den letzten Wochen widmeten sich unsere Teams mehr denn je der Unterstützung unserer Kunden. An dieser Stelle möchten wir uns bei ihnen allen für ihren Einsatz und ihre Professionalität bedanken, egal ob sie von zu Hause aus oder von unseren Büros in Zürich, Lugano oder Genf aus arbeiten.

 Wir trafen Salven Maligec, Head of CHF Debt Syndicate und in Zürich ansässig, und sprachen mit ihm über die Gesundheitskrise, neue Wege für die Bedienung unserer Kunden und die Notwendigkeit, uns in diesen besonderen Zeiten anzupassen.

Herr Maligec, können Sie uns mehr darüber erzählen, was Sie tun und wo Sie während des Lockdown gearbeitet haben?

Ich bin Head of CHF Debt Syndicate. Ich arbeite nicht von zu Hause aus, sondern bin weiterhin vor Ort tätig, da ich in meiner Arbeitsumgebung auf jede Menge Hardware und den Computer angewiesen bin.

Allerdings haben wir die Organisation unseres Unternehmens angepasst: Ein Teil des Teams kommt nach wie vor ins Büro und ein anderer Teil des Teams arbeitet während des Home Schooling und der kürzlichen Feiertage von zu Hause aus.

Meine Gemütsverfassung ist positiv, so wie ich selbst ein positiver Mensch bin. ”

Slaven Maligec

Wie war Ihre Gemütsverfassung in den letzten Wochen?

Meine Philosophie zu diesem Lockdown kann man wie folgt zusammenfassen: „Nimm es wie ein Mann“, oder besser gesagt: „Es ist wie es ist. Mach das Beste daraus, denn es ist nur Zeitverschwendung, den ganzen Tag zu lamentieren!“

 Meine Gemütsverfassung ist positiv, so wie ich selbst ein positiver Mensch bin. Es ist definitiv eine neue Erfahrung und stellenweise ziemlich beängstigend, da Verwandte und Freunde zur „Hochrisikogruppe“ gehören, aber ich für mich selbst bin nicht besorgt.

 Ich versuche, die positive Seite zu sehen. Ich habe definitiv mehr Zeit für die Familie, da wir #stayathome praktizieren und es mehr Dinge gibt, die wir zu Hause zusammen tun können.

Wir freuen uns, dass es Ihnen und Ihrer Familie gut geht. Wie sind Ihre Kunden bisher mit der Situation zurechtgekommen? Welches sind ihre Hauptsorgen?

Was die Zeit nach Covid-19 betrifft, sind unsere Kunden ein wenig besorgt über die nahe Zukunft, da Unsicherheit zu Unbehagen führt. Sie passen sich aber schnell an die neuen Umstände an, da sie keine andere Wahl haben, was die Arbeit von zu Hause aus angeht oder auch in Bezug auf die neuen Preisbedingungen.

Ich denke, dass die Leute tendenziell schnell vergessen werden, sobald sich die Situation wieder stärker normalisiert. Allerdings bin ich auch der Auffassung, wir das Geschehene angesichts seiner Auswirkungen in Erinnerung behalten werden – und hoffentlich besser vorbereitet sind, wenn uns die nächste Krise ereilt. Wir haben nur ein Leben – Geburt und Tod sind vorbestimmt, und die Zeit dazwischen sollte uns Spaß machen, oder zumindest ein Teil davon. 

Und was werden die nächsten Änderungen sein? Wir werden bald Masken tragen, und das wird noch einige Zeit so bleiben.

BNP Paribas in der Schweiz

CoVid-19: Mitteilung von Monique Vialatou an die Kunden und Mitarbeitenden von BNP Paribas in der Schweiz

24 März 2020

Liebe Kunden
Liebe Mitarbeitenden

Die Gesundheitskrise, die wir derzeit erleben, ist beispiellos. Sie hat viele Länder, wie auch die Schweiz, dazu veranlasst, restriktive Massnahmen zu verhängen, die Auswirkungen auf das Leben jeder und jedes einzelnen von uns haben. Dies ist ein Schock für die Weltwirtschaft und für die Weltbevölkerung.
Es ist unsere Verantwortung, mithilfe der ausserordentlichen Schritte und Massnahmen, die an unseren verschiedenen Standorten in der Schweiz vorgenommen wurden, zu einem reibungslosen Funktionieren unserer Wirtschaft beizutragen.

Die Kontinuität unserer Aktivitäten sicherstellen und die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeitenden gewährleisten

Die Gesundheit unserer Mitarbeitenden hat für uns erste Priorität.

Dank der Einführung der Telearbeit für die grosse Mehrheit unserer Mitarbeitenden, sorgen wir für die Kontinuität der Betriebsaktivitäten von BNP Paribas in der Schweiz und deren Sicherheit.

Unsere Teams sind gerüstet und stehen unseren Kunden weiterhin für deren Anliegen und für Unterstützung in dieser aussergewöhnlichen Situation zur Verfügung. Zudem widmen sich unsere Teams mit aussergewöhnlichem Einsatz und besonderer Disziplin ihren Aufgaben und Aufträgen. An dieser Stelle möchte ich diesen dafür herzlich danken.

Unsere Kunden durch diese Gesundheitskrise begleiten

Ich bin mir bewusst, dass diese einzigartige Situation eine wahre Herausforderung für unsere Kunden ist, ganz egal, ob es sich bei diesen um Firmen, Insitutionen oder Einzelpersonen handelt. Um alle unsere Kunden in dieser beispiellosen Krise jeden Tag entsprechend begleiten und bestmöglist unterstützen zu können, haben wir die entsprechend notwendigen Massnahmen getroffen.

Wir alle haben unsere Rolle zu spielen. Jede und jeder einzelne von uns hat eine besondere Verantwortung wahrzunehmen und zu tragen, beruflich wie auch privat. Ich weiss, dass wir alle und gemeinsam unser Bestes geben werden, um unsere Kunden weiterhin betreuen, und darüber hinaus unsere Rolle im Dienst der Wirtschaft wahrnehmen zu können.

Schauen Sie gut zu sich und Ihren Familien – insbesondere jetzt.

Monique Vialatou
CEO BNP Paribas in der Schweiz

BNP Paribas in der Schweiz

Isabelle Wolff wurde zur Head of Company Engagement in der Schweiz

19 November 2019

Isabelle Wolff zur Head of Company Engagement bei BNP Paribas (Suisse) SA ernannt.

 Im Rahmen dieser Ernennung bleibt sie weiterhin als Head of Brand & Communication tätig und ist nun zudem, im Einklang mit der Konzernrichtlinie, für die Aktivitäten im Bereich soziale Verantwortung und die Stiftung BNP Paribas Swiss Foundation verantwortlich. Zudem ist sie damit betraut, die Umsetzung der Diversitätspolitik der Bank in der Schweiz zu koordinieren.

Isabelle Wolff kam 1999 zur BNP Paribas-Gruppe und war zunächst im Geschäftsbereich BNP Paribas Leasing Solutions tätig. 2002 wechselte sie in das Communication Team der Gruppe und leistete dort im Bereich der internen Kommunikation sowie durch ihre hohe Medienkompetenz einen großen Beitrag zum Schutz und zur Verbesserung des Images der Bank.

Im Rahmen ihrer Tätigkeit war sie an der Umsetzung und Förderung von Großprojekten des Konzerns im Bereich des gesellschaftlichen Engagements beteiligt, die in Zusammenarbeit mit Organisationen wie Adie und Afev erfolgten. Hier ist insbesondere das Projet Banlieues zu nennen. Seit 2014 unterstützt sie die Bank in der Schweiz bei der Definition und Umsetzung ihrer Kommunikationsstrategie.

BNP Paribas hat sein unternehmerisches Engagement zu einem wesentlichen Bestandteil seiner Entwicklungsstrategie erklärt. Ich nehme diese Aufgabe sehr ernst, denn ich sehe es als unsere Pflicht, den hohen gesellschaftlichen Erwartungen zu entsprechen und uns zu einer nachhaltigen und leistungsstarken Bank zu entwickeln.

Im Rahmen meiner Tätigkeiten bin ich sehr darum bemüht, die lokale Umsetzung der Konzernrichtlinie für gesellschaftliches Engagement in den vier Bereichen Energiewende und Umweltschutz, soziale Integration von Jugendlichen, Unternehmertum und lokale Entwicklung zu fördern.