Die Stiftung BNP Paribas Schweiz

Die Stiftung BNP Paribas unterstützt mit ihrer Sammlung die Schweizer Künstler

Unterstützung für die junge Schweizer Kunstszene Um ihre Kunstsammlung lebendiger zu gestalten und zu vergrößern, erwirbt die Stiftung BNP Paribas Schweiz bevorzugt die Werke von jungen ...

30 August 2018

Unterstützung für die junge Schweizer Kunstszene

Um ihre Kunstsammlung lebendiger zu gestalten und zu vergrößern, erwirbt die Stiftung BNP Paribas Schweiz bevorzugt die Werke von jungen Künstlern, die aus der Schweiz kommen, oder einen Bezug zur Schweiz haben. So wurden Werke von vielversprechenden Künstlern, wie beispielsweise Marco Scorti, Claudia Comte und Guillaume Dénervaud, in die historische Sammlung der BNP Paribas Schweiz aufgenommen.  

Aurélie Pétrel nimmt den Kunden-Eingangsbereich in Genf in Beschlag

In diesem Jahr wurde Aurélie Pétrel mit der Gestaltung eines In-situ-Werkes im Herzen der BNP Paribas Schweiz beauftragt. Die junge Künstlerin hat eine monumentale, würfelförmige, 2,5 m3 große Konstruktion geschaffen, die aus fotografischen Impressionen auf Holz-, Stahl- und Glasleisten besteht. In gewisser Weise handelt es sich um ein Porträt der Bank, das sich an Archiv-Fotos, Berichten von Angestellten und Werken der Sammlung inspiriert. Aurélie Pétrel, Axionométrie, 2018 Aurélie Pétrel, Axionométrie, 2018, Impression photographique sur bois, acier et verre, 250 cm x 250 cm x 250 cm, © Jérémie Spierer Axionométrie schmückt eindrucksvoll die große Marmorhalle am Place de Hollande und gehört ab sofort untrennbar zur Identität der Bank.  

Das Elysée-Museum lässt Aurélie Pétrel freie Hand

Auch wenn ihre Arbeit letztlich bildhauerischer Natur ist, handelt es sich in erster Linie um eine fotografische Arbeit. Die Künstlerin hinterfragt ständig den Status des Bildes, das sie dekonstruiert, um anschließend eine neue Raum-Zeit-Vision zur Disposition zu stellen. Aurélie Pétrel, Héxagone 18 (Installation évolutive), LabElysée, Musée de L'Elysée, Lausanne, Mai-septembre 2018, © Yannick Lutry Aurélie Pétrel, Héxagone 18 (Installation évolutive), LabElysée, Musée de L’Elysée, Lausanne, Mai-septembre 2018, © Yannick Lutry Im Zusammenhang mit Axionométrie, das einen Meilenstein in ihrer Arbeit darstellt, setzt die Künstlerin momentan ihre künstlerische Forschung im Elysée-Museum von Lausanne fort. Die Einrichtung hat sie gebeten, ein mehrmonatiges Projekt im LabElysée, einem der Digitalkultur gewidmeten Experimentierlabor des Museums, aufzubauen. Aurélie Pétrel bietet eine ausbaufähige, immersive Installation an, deren Ausgangspunkt Aufnahmen in einem Start-Up-Unternehmen sind. Ausgehend von dieser Quelle wird eine große Anzahl von Bildern realisiert, die dann endlos, auf bruchstückhafte, digitale und virtuelle Weise verwandelt werden. Unter dem Titel Hexagone18 kann ihre Installation bis zum 23. September besucht oder wieder besucht werden.  

Die Stiftung BNP Paribas Schweiz – Partner des LabElysée

Seit 2017 hat sich die Stiftung BNP Paribas Schweiz mit dem Elysée-Museum in Lausanne zusammengeschlossen, um einen neuen Raum für Experimente im Bereich Digitalkultur zu schaffen: das LabElysée. Als lebendiges Arbeitsareal im Herzen des Museums hinterfragt das LabElysée die Art und Weise, wie eine kulturelle, der Fotografie gewidmete Einrichtung mit neuen Technologien umgeht. In einer Zeit, in der das Internet zum Gestaltungsinstrument geworden ist, lädt das LabElysée den Besucher ein, den Aufbauprozess des Fotografiemuseums von morgen zu verfolgen und sich daran zu beteiligen, ob im Museum oder online.